Sind Sie ein Auto-Experte? Zehn Zitate zum Thema Auto.

Es ist einer der bedeutendsten Meilensteine der Menschheits- und Mobilitätsgeschichte. Kein Wunder, dass mehr als 50 Techniker und Tüftler aus fünf Jahrhunderten die Erfindung des Automobils für sich beanspruchten. Selbst US-Präsident Obama irrte sich, als er am 24.2.2009 vor dem US-Kongress sagte: »Unsere Nation, die das Automobil erfunden hat, muss der Autoindustrie helfen«. Allgemein gilt der 29. Januar 1886 als Tag der Autowerdung. Damals erhielt Carl Benz für sein erstes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor das Patent, weil er das Prinzip des zehn Jahre zuvor patentierten Otto-Motors auf ein Straßenfahrzeug angewendet hatte. In den USA wurde erst sieben Jahre nach Benz das erste Auto gebaut, und zwar von Charles Duryea. Doch was die Zukunft des Automobils anging, so war bereits der Große Brockhaus aus dem Jahre 1896 äußerst pessimistisch. Dort stand, »… die Erfindung eines Gottlieb Daimler wird für die Entwicklung des Verkehrsgeschehens wohl ohne große Bedeutung bleiben.«
Zum Jahresausklang haben wir zehn Zitate, von Kaiser Wilhem II. bis Steve Jobs zusammengetragen. Konstrukteure und Rennfahrer, Sportler und Schauspieler, Schriftsteller und Komiker – alle haben und hatten etwas zum Auto zu sagen…

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Internet Sales Award 2017

Autohäuser mit elektronischen Empfangsdamen die den Kunden begrüßen aber ohne Autos, Luxusfahrzeuge per Knopfdruck aus dem Automaten und Virtual-Reality-Probefahrten…

Die Automobilindustrie wird, wie andere Industriezweige auch, von der aktuellen digitalen Entwicklung geprägt. Innovative Technologien wie künstliche Intelligenz, Chatbots oder VR weisen riesige Potenziale auf, den zukünftigen Kundendialog zu verbessern. Die Bereitschaft der Kunden diese auch zu nutzen steigt zudem. Das Ziel aller Anstrengungen: Kunden zum Besuch ins Autohaus einzuladen. Gerade in Zeiten, in denen sich Autos mühelos online kaufen lassen und viele (gerade junge) Menschen ihr Mobilitätskonzept neu überdenken und lieber ganz auf ein eigenes Auto verzichten, bringt die Automobilbranche in Zugzwang.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die diesjährige Preisverleihung des Internet Sales Awards 2017 des Fachmagazin »kfz-betrieb« viel Beachtung fand. »kfz-betrieb« lobte den Award für herausragende Leistungen im Digital- und Onlinebusiness des Kfz-Gewerbes in diesem Jahr bereits zum 14. Mal aus.

Der bundesweite Wettbewerb richtet sich an Markenhändler und freie Autohäuser, die Neu- und Gebrauchtwagenverkauf über das Internet betreiben. Bewertungskriterien der Jury waren unter anderem die Vertriebsstrategien der Handelsbetriebe für den Absatzkanal Internet, deren Lead- und Reputationsmanagement sowie die Social-Media-Konzepte.

Den 1. Platz hat die Jury im Rahmen der IAA in Frankfurt dem Fahrzeugwerk Lueg AG verliehen. Ausschlaggebend war deren akribische Arbeit mit Kundendaten. Daneben fährt Lueg eine systematische Strategie in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook und erprobt dort die Möglichkeiten des Influencer-Marketings. Der 2. Platz ging an das Autohaus Mothor in Brandenburg an der Havel. Auf Platz 3 landete Auto Bierschneider aus dem oberpfälzischen Mühlhausen.

Malte Krüger, Geschäftsführer der Mobile.de GmbH, lobte die Gewinner in seiner Ansprache: »Erfolgreicher Autohandel im Jahr 2017 erfordert, Kunden digital zu begeistern und so für den Kauf im Autohaus zu gewinnen. Die Sieger des Internet Sales Awards schaffen das bereits seit Jahren in herausragender Weise. Die Onlinestrategie ist im gesamten Unternehmen verankert, vom Topmanagement bis zur Vertriebsmannschaft.«
»kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel würdigte die Leistung der zehn ausgezeichneten Top-Betriebe: »Der Internet Sales Award zeigt Jahr für Jahr, dass sich alle Unternehmensgrößen online weiterentwickeln können. Wir meinen, online muss man machen wollen, nicht machen müssen – dann hat man auch Erfolg.«

Die Sieger des Internet Sales Awards 2017 im Überblick:

Platz 1: Fahrzeug-Werke Lueg AG, Essen
Platz 2: Autohaus Mothor GmbH, Brandenburg an der Havel
Platz 3: Auto Bierschneider GmbH, Mühlhausen
Platz 4: Auto-Strunk GmbH, Köln
Platz 5: Autohaus Jakob GmbH, Neustadt/Vogtl.
Platz 6: Seat Deutschland Niederlassung GmbH, Berlin
Platz 7: Heinz Nauen GmbH, Meerbusch
Platz 8: B&K GmbH & Co. KG, Hamburg
Platz 9: Willy Tiedtke GmbH & Co. KG, Hamburg
Platz 10: Autohaus Südbeck GmbH, Cloppenburg

Freude über die Auszeichnungen herrscht auch bei der LDB Gruppe. Immerhin setzen mit der Seat Deutschland GmbH, Heinz Nauen GmbH und Willy Tiedtke GmbH & Co. KG drei der Top Ten platzierten Händler LDB Tools, wie CallManager oder den FollowUp ein. Herzlichen Glückwunsch.

Wir wünschen frohe Weihnachtstage

Dekorierte Weihnachtsbäume oder Fischcurry mit Reis und Kuchen zum Nachtisch …
Jedes Land hat seine Besonderheiten und seine eigenen Traditionen zu Weihnachten. Manche Bewahren die althergebrachten Traditionen und religiösen Bräuche, andere feiern einfach nur zusammen in der Familie. Aber eigentlich ist Weihnachten am schönsten, wenn wir in leuchtende Kinderaugen sehen und fröhliches Kinderlachen hören.
Kinder lachen täglich 200 bis 400 Mal, wir Erwachsene nur noch etwa 15 Mal am Tag. Nehmen wir uns die Kinder zum Vorbild, verschenken wir zu Weihnachten unser Lächeln. Ein Lächeln kostet nichts und ist dennoch das schönste Geschenk der Welt.

Ein erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Hinter uns liegt ein erfolgreiches Jahr voll bunter Ereignisse. Wir schauen zurück auf vielfältige und anregende Projekte, die nur Dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und unseren Kunden zum gemeinsamen Gelingen gebracht werden konnten.

Die letzten Tage im Jahresausklang möchten wir nutzen, um uns herzlich für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bei allen unseren Mitarbeitern, Kunden, Lesern und Geschäftspartnern zu bedanken. Wir wünschen Ihnen ruhige, besinnliche und erholsame Tage, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2018.

Nehmen Sie die DSGVO nicht auf die leichte Schulter

Die umfangreichen Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bereiten gerade kleinen und mittleren Unternehmen Umsetzungsschwierigkeiten. Nach einer aktuellen IDC Studie haben 44 Prozent der befragten Organisationen noch keine konkreten Maßnahmen zur Erfüllung der neuen Anforderungen gestartet. Darüber hinaus fehlt vielen immer noch der ganzheitliche Blick auf alle personenbezogenen Daten im Unternehmen. Und 83 Prozent der Befragten beschäftigen bislang noch keinen Datenschutzbeauftragten, der die Einhaltung der DSGVO überwachen soll.

An den Ergebnissen lässt sich ablesen, dass die DSGVO offenkundig nicht von allen Unternehmen gleichermaßen als wichtige Umsetzung in 2018 betrachtet wird. Viele Entscheider sind sich der Tragweite eines Verstoßes demnach noch nicht bewusst. Dabei sind die Bußgelder bei Verfehlungen empfindlich erhöht worden. Die nationalen Datenschutzbehörden können jetzt Bußgelder bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes oder 20 Mio. Euro bei bestimmten Verstößen (z.B. bei Missachtungen gegen die grundlegenden Prinzipien für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, zu denen die Einwilligung der betroffenen Person gehört) erheben.

Die DSGVO soll, besser als bisher, erhobene Daten besser schützen. Das gilt insbesondere für sensible Kundendaten (übrigens auch von Mitarbeitern) wie Namen, Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen und Kfz-Kennzeichen oder Fahrgestellnummern, sofern sich darüber die Identität einer natürlichen Person ermitteln lässt. So können grundsätzlich alle Autohändler (auch Kleinunternehmen) von der DSGVO betroffen sein insofern, dass künftig jeder Kunde oder auch Geschäftspartner seine (Datenschutz-) Rechte geltend machen und auf sein Recht auf Auskunft pochen kann, um zu erfahren, welche Daten von ihm gespeichert sind. In dieser Sache müssen alle Unternehmen innerhalb von vier Wochen reagieren.

Überall, wo zur Erledigung von Aufträgen personenbezogene Daten erhoben und gespeichert werden, ist daher künftig noch mehr Sorgfalt gefragt. Unternehmen müssen künftig jederzeit nachweisen können, dass sie verwendete Daten rechtmäßig verarbeiten.

Was ist zu beachten?

Unterrichtungspflicht: Kunden, insbesondere Neukunden, muss einfach, klar und verständlich dargelegt werden: Wofür werden ihre Daten verwendet? Wo und wie lange werden sie gespeichert? An wen werden sie übermittelt? Wie kann der Kunde seine Daten berichtigen, einschränken oder löschen lassen?

Die Dokumentations- und Nachweispflicht für Unternehmen wurde ausgeweitet: Alle personenbezogenen Datenverarbeitungstätigkeiten im Unternehmen müssen sorgfältig dokumentiert und jederzeit auf Verlangen der Datenschutzbehörde vorgelegt werden können. Dazu gehört auch ein Verfahrensverzeichnis: Welche Mitarbeiter oder externen Dienstleister haben in welchem Umfang Zugriff auf die gesammelten Daten?

Eine grundlegende Änderung ist die Einführung der Rechenschaftspflicht: Danach sind Unternehmen dazu verpflichtet, die Einhaltung der DSGVO nachzuweisen.

Hackerangriffe auf Server oder Datenbanken müssen sofort (binnen 72 Stunden) der zuständigen Landesdatenschutzbehörde gemeldet werden. Ebenso sind die potenziell Betroffenen unverzüglich zu informieren.

Auch externe Dienstleister wie beispielsweise E-Mailing-Dienste müssen nach der DSGVO arbeiten. Das muss vom Auftraggeber geprüft werden.

Recht auf Vergessenwerden: Dieses Recht wurde verschärft. Die Fristen zum Löschen personenbezogener Daten müssen unbedingt eingehalten werden.

Das Recht auf Datenportabilität stellt neue Anforderungen an die Praxis beim Umgang mit personenbezogenen Daten. Die DSGVO gibt jeder natürlichen Person das Recht, die sie betreffenden und von ihr bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten Format zu erhalten oder transferieren zu lassen. Wie dies in der Praxis funktionieren kann, ist teilweise noch unklar.

Nach wie vor müssen Unternehmen, in denen mehr als neun Personen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Der ganzheitliche Überblick über personenbezogene Daten im Unternehmen fehlt

Datentransparenz ist die Basis für eine sichere Verarbeitung und die Einhaltung der DSGVO. Umso alarmierender, dass 23 Prozent der Befragten der Studie nicht wissen, wo die gewonnenen Daten im Unternehmen gespeichert werden und 27 Prozent können nicht sagen, wer genau Zugriff auf personenbezogene Daten hat.

Es ist also an der Zeit, seine Datenschutzpraxis zu überprüfen und das Datenschutzmanagement bis zum 25. Mai 2018 nach den Vorgaben der DSGVO anzupassen und weiterzuentwickeln.

Unternehmen sollten sich jetzt fragen:

Wie stehen meine aktuellen Maßnahmen (Richtlinien, Prozesse, Dokumentationen) zum neuen Gesetz?
Welche Maßnahmen zur Datensicherung gibt es bereits im Unternehmen?
Verfügt das Unternehmen über einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten?
Wie lösche ich Daten DSGVO-konform und protokolliere dies korrekt?
Was passiert mit aufzubewahrenden Daten?
Wurden Mitarbeiter und Lieferanten darüber informiert, wie sie mit datenschutzrechtlich relevanten Informationen im Rahmen der DSGVO umgehen?
Sind die Einwilligungserklärungen für Kunden an die Anforderungen der DSGVO bereits angepasst worden?
Gibt es für jede Verarbeitungstätigkeit Nachweise, um die Rechtmäßigkeit seiner Verarbeitung nachweisen kann?
Ist sichergestellt, dass die Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden an die Aufsichtsbehörde möglich ist?
Gibt es bereits ein Verfahren, um Anträgen von betroffenen Personen auf Auskunft zu den über sie gespeicherten Informationen nachkommen zu können?

Die DSGVO verlangt von allen betroffenen Unternehmen, geeignete technische Maßnahmen zur Gewährleistung von Datenschutz und -sicherheit. Aber der Datenschutz in Deutschland war schon immer ein sehr wichtiges Thema und daher für viele Unternehmen nicht neu. Wer als Unternehmen bisher gut aufgestellt war, wird auch mit der Umsetzung der neuen Verordnungen keine großen Probleme haben. Sie müssen nur die bestehenden Richtlinien an die neuen Strukturen anpassen. Für Unternehmen, die bisher den Datenschutz eher auf die leichte Schulter genommen haben, ist es unumgänglich, seine Datenschutzpraxis zu überprüfen und das Datenschutzmanagement bis zum 25. Mai 2018 nach den Vorgaben der DSGVO anzupassen und weiterzuentwickeln.

Die LDB Gruppe hat im Rahmen der neuen Datenschutzverordnung die CXBox bereits jetzt gesetzeskonform aufgestellt. Dies betrifft einerseits die IT-Sicherheit und andererseits das Handling von Datenschutzfällen. Unsere Kunden sind damit bereits auf der sicheren Seite. Weiterhin haben wir die Annahme, Verarbeitung, Aufbereitung und Auswertung von Daten mit unterstützender Softwareentwicklung und IT-Betrieb nach ISO 27001:2013 erfolgreich zertifiziert. Das Zertifikat zeigt, auf welchem hohen Stellenwert die Informationssicherheit unserer Kunden und für unsere Systeme, Daten und interne Prozesse bei uns ist.

Links:
Was Unternehmen jetzt wissen müssen…
10 Mythen zur DSGVO

Telefon bleibt für Autokäufer weiter der bevorzugte Kommunikationskanal

Auch im digitalen Zeitalter muss sich der Automobilhandel nicht geschlagen geben. Der klassische Automobilverkäufer wird weiterhin vom Kunden gebraucht. Das zeigt eine neue Trendstudie von LDB Mica im Auftrag der LDB Gruppe.

Die Kundenkommunikation wird über immer mehr Kanäle geführt. Kunden nutzen heutzutage verstärkt E-Mail, Chat oder auch Social Media, um Kontakt mit Autohäusern aufzunehmen. Doch was fehlt allen aktuellen digitalen Kanälen? Der direkte Kontakt mit einem Gesprächspartner. Wirklich wichtige Angelegenheiten werden weiterhin am Telefon besprochen! Daher bevorzugen immer noch knapp 59 Prozent der Autohauskunden das Telefon als Werkzeug um mit ihrem Autohaus zu kommunizieren.

Wir haben aktuell 1.013 Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die mindestens einen privaten Pkw in Ihrem Haushalt besitzen, gefragt: Welche Kontaktwege sie bisher mit Autohändlern genutzt haben und wie sie in Zukunft mit Autohäusern kommunizieren wollen?

Das Web spielt mittlerweile beim bzw. vor dem Autokauf eine wichtige, wenn nicht die zentrale  Rolle. Ohne Online geht nichts mehr vor dem Autokauf. Die Kunden suchen heute gezielt im Netz nach relevanten Informationen, Kundenbewertungen oder Schnäppchen. Laut aktuellem DAT-Report 2017 nutzen mittlerweile 76 % der Neuwagenkäufer und 74% der Gebrauchtwagenkäufer das Internet für die Kaufentscheidung.

Doch auf persönlichen Kontakt mit dem Autohaus bzw. dem Autohändler wollen die meisten Autokäufer auch in Zukunft nicht verzichten: Das Telefon bleibt, nach dem Besuch im Autohaus, auch beim nächsten Autokauf der zweitwichtigste Kontaktweg für Kunden. Das ergaben die Ergebnisse der aktuellen Trendbefragung »Kontaktkanäle zum Autohaus in Zukunft«.

Geht es den Kunden um weitere Servicethemen rund um ihr Auto, bevorzugen mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent) das Telefon als direkten Kontaktkanal. Die Stärke liegen dabei im persönlichen Kontakt zum Autohaus und der Schnelligkeit der Aufnahme der Kundenanfrage.

Während die jüngere Generation bis 39 Jahren eine höhere Affinität zu digitalen Kanälen aufweist, bestätigt die Befragung, dass Konsumenten für Kauf, Serviceanfragen oder Rückfragen im Verkaufsprozess einen persönlichen Ansprechpartner bevorzugen. Sogar jüngere Autokäufer nutzen weiterhin das Telefon als bevorzugten Touchpoint.

Der Autohändler behält damit seine entscheidende Rolle im Verkaufsprozess, er sollte allerdings inzwischen in den digitalen Kanälen sicher unterwegs sein, da gerade junge Kunden zwischen den verschiedenen Kommunikationskanälen nach Bedarf und Wichtigkeit der Anfrage wechseln.

Bei den Befragten innerhalb der Mica Studie, spielen die meisten Social Media Kanäle (Facebook, Twitter etc.) bei der Kontaktaufnahme mit dem Autohaus bisher keine bedeutende Rolle. Bei der E-Mail sieht das schon etwas anders aus. Bei den unter 39jährigen bevorzugen bereits knapp 15 Prozent den Kontakt via E-Mail mit dem Autohaus. Auch bei den 40 bis 64jährigen punktet mit 7,2 Prozent der Befragten die E-Mail.

Die Herausforderung für Autohändler in Zukunft wird es sein, den Käufer über die unterschiedlichen Kanäle zeitnah zu erreichen und dabei relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu bieten. Der Service und Verkauf muss alle Kanäle übergreifend bedienen können, um genau dort mit den Kunden zu kommunizieren, wo diese sich auch wirklich aufhalten.

Persönliche Beratung vor Ort hat der Onlinehandel nicht im Angebot

Eine Schlüsselrolle kommt auch künftig den Servicemitarbeitern im Autohaus zu. Das Servicepersonal ist immer noch die Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um den Kontakt zum Kunden geht. Im Gegensatz zum reinen Online-Händler hat der klassische Autohändler weiterhin persönlichen Kontakt zum Kunden.

In Zukunft werden sicherlich Social Media, Chat, WhatsApp und weitere digitale Dienste das Autohaus unterstützen können und als Kommunikationskanal für Kunden, Interessenten und Neukunden fungieren. Ziel muss es daher sein, die Onlinewünsche der Kunden und die Offlinewelt sinnvoll zu verzahnen und dem Kunden auf allen von ihm gewünschten Kanälen ein einheitliches Serviceerlebnis zu bieten.


Trendbefragung-11-2017-Autokäufer-LDB