Girls Day 2015

Bundesweit öffnen heute über 7000 technische Betriebe, Behörden, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen für Mädchen der Schulklassen fünf bis zehn. Ganz vorn dabei die Autoindustrie: Bei Daimler können 600 Schülerinnen schrauben, hämmern, basteln. Und Volkswagen hat heute 1300 Tagespraktikantinnen an zehn deutschen Standorten. Auch die LDB Gruppe erwartet zwei Mädchen aus der Beethoven-Schule.

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Jüngste Studien haben es gezeigt: Mädchen am Girls’Day an technische, naturwissenschaftliche, handwerkliche oder IT Berufe heranzuführen, sie ausprobieren und praktisch mitarbeiten zu lassen, hat einen positiven Effekt auf ihre Berufswahl. 20 Prozent der Betriebe, Hochschulen, Institute und Unternehmen bekommen Bewerbungen für Ausbildungs- oder Studienplätze von Mädchen, die im Durchschnitt einige Jahre zuvor am Girls’ Day teilgenommen haben. Knapp ein Drittel der beteiligten Unternehmen erhalten nach dem Girls‘ Day Bewerbungen für Praktikums- und Ausbildungsplätze von Teilnehmerinnen. So ist der Frauenanteil in technischen Bereichen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Ein toller Erfolg, finden wir.

Der Girls’Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,5 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2014 erkundeten rund 103.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften.