So ticken deutsche Autofahrer wirklich

Dieselkrise und Kartellverdacht, E-Autos, Carsharing, Bikesharing, Fahrverbote… Wer in den letzten Wochen die Zeitungen aufschlug oder Nachrichten sah hatte den Eindruck, die Deutschen würden keine Autos mehr kaufen wollen. Erst im Juli gab es eine Studie des CAR-Forschungszentrums die aufzeigte, der Anteil an Privatkäufen hatte einen neuen Negativrekord erreichte. Gerade einmal 34,6 Prozent der gekauften Neuwagen wurden auf Privatleute zugelassen. Dazu die Diskussionen um Fahrverbote und Quoten für E-Autos, der Dieselgipfel und das boomende Carsharing in Großstädten. Unsicherheit über die Zukunft des Autos und verschwundenes Vertrauen in die Automobilhersteller taten ein Übriges.

Und jetzt kommen zwei Studien heraus, die zeigen: In Deutschland herrscht große Lust auf einen Autokauf. 41 Prozent der in der ARAL-Trendstudie 2017 Befragten, wollen sich in den kommenden 18 Monaten ein Auto zulegen.
In der aktuellen Umfrage, des Instituts für Demoskopie Allensbach (im Auftrag der FAZ) antworteten 59 Prozent der befragten Autofahrer mit »Nein« auf die Frage »Könnten Sie sich vorstellen, auch ohne Auto im Haushalt auszukommen?«. Weitere 32 Prozent sagten, das wäre für sie nur schwer vorstellbar. Weniger als 10 Prozent der Autofahrer könnten auf ihr Auto verzichten.

Das Auto spielt im Alltag der meisten Deutschen eine größere Rolle als je zuvor

Die Vorstellung das Auto ist ein Auslaufmodell, geht an der Lebenswirklichkeit der meisten Deutschen weit vorbei. Rund 45 Millionen Privatwagen waren im Jahr 2016 in Deutschland zugelassen, fast dreieinhalb Millionen mehr als 2010. 82 Prozent der Haushalte verfügen nach der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach über mindestens ein Auto, 78 Prozent der Deutschen ab 18 Jahren fahren zumindest gelegentlich selbst, das sind 20 Prozent mehr als vor 20 Jahren. Die Begeisterung für das Auto, wie wir es heute kennen, ist ungebrochen.

Politik und Medien sind den durchschnittlichen Autokäufern Lichtjahre voraus. Besonders groß ist die Lücke zwischen politischer Diskussion und Lebenswirklichkeit der Menschen beim Thema Elektroauto. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in Politik und Medien verkündet wird, Verbrennungsmotoren hätten ausgedient, und dem Elektroauto gehöre die Zukunft. Schaut man sich die Umfrageergebnisse an, kommt man um die Erkenntnis kaum herum, dass es sich wohl immer noch um SciFi handeln muss. Auf die Frage: »Käme es für Sie in Frage, in den nächsten Jahren ein Elektroauto zu kaufen, oder käme das für Sie eher nicht in Frage?«, antworteten nur 30 Prozent mit »Kommt in Frage.« Die Zahl derer, die den Kauf eines Elektrofahrzeugs ablehnen liegt dagegen bei 50 Prozent.

Also gute Zeiten für den Autohandel?

Der Wunsch nach einem anderen Auto ist so groß wie nie zuvor, sagt die aktuelle Aral-Studie zum Autokauf 2017. Vor allem Neuwagen sind gefragt. Jeder vierte Befragte will ein fabrikneues Auto kaufen. Die Umfrage zeigt dabei eine unverändert hohe Rabatterwartungen, aber auch viel Unsicherheit rund um die Verhandlung im Autohaus. So rechnen Deutschlands Autofahrer mit einem Preisnachlass von durchschnittlich 14 Prozent. Fällt der Nachlass nicht wie gewünscht aus, ziehen 51 Prozent der Befragten einen Markenwechsel in Betracht. Das ist für den Kunden nachvollziehbar. Nach Abwrackprämie, Elektroprämie und nun die Umstiegsprämie, immer mehr Autohersteller bieten Prämien beim Kauf eines Neuwagens an. Und das nutzen Neuwagenkäufer natürlich gerne aus.

Bei der Wahl des Motors, muss der Dieselantrieb empfindliche Einbußen hinnehmen: Nur noch 18 Prozent der Befragten wollen beim nächsten Kauf einen Selbstzünder bestellen, vor zwei Jahren waren es noch 31 Prozent. Davon profitiert vor allem der Benziner: 52 Prozent wollen jetzt lieber einen Benziner kaufen. 15 Prozent setzen auf Hybride, und nur fünf Prozent wollen auf ein »reines« Elektroauto umsteigen. Elektroautos sind offenbar auch nach Jahren intensiver Förderung für den normalen Fahrzeugnutzer nicht attraktiver geworden.

Vertraut man den Studien, wird der Handel aller Voraussicht nach von einem sehr freundlichen Konsumklima profitieren und hat die Chance noch unentschlossene Kunden für die eigene Marke zu begeistern.

Zwar hat im Zuge der Debatte um das mutmaßliche Autokartell und die Zukunft des Diesels der Ruf der Premiumhersteller Volkswagen, BMW und Daimler im Monat Juli in der öffentlichen Meinung einen Tiefpunkt erreicht – das ergibt sich aus einer Analyse der Berichterstattung in diversen Medien, für die das Medienanalysehaus Media Tenor mehr als 100.000 Beiträge über Dax-30-Unternehmen und ihre Vorstände ausgewertet hat. Daher ist es nicht verwunderlich, das Volkswagen in der Käufergunst gesunken ist. Nach Audi und BMW liegt Volkswagen nur noch auf Platz drei der infrage kommenden Marken für einen Neuwagenkauf.

Das Wunschauto der Deutschen (laut ARAL-Trendstudie) ist daher auch ein Audi, eine Limousine in der Farbe Schwarz. Es hat einen Benzinmotor, kostet knapp unter 30.000 Euro und wird bar bezahlt. Wichtigste Extras sind eine Klimaanlage und ABS-Bremssystem.

Das Auto ist im Alltag der Deutschen wichtiger als je zuvor. Von seinem Ende kann jedenfalls keine Rede sein.

Adieu alter Diesel!

Vor wenigen Tagen kamen die Spitzen der Politik und Automobilbranche zum Gipfeltreffen rund um das Thema Diesel zusammen. Dabei wurde ein Rückruf von mehr als 5 Millionen Fahrzeugen beschlossen. Sie müssen zurück in die Werkstätten, um Verbesserungen am Abgassystem vornehmen zu lassen.

Doch die Konzerne haben die Möglichkeit erkannt, den verärgerten Kunden etwas mehr zu bieten: Mit einer Abwrackprämie wollen Autohersteller ihren Kunden neue Modelle schmackhaft machen. VW und andere Autohersteller bieten nun Rabatte in Form von »Umweltprämien« an. Bis zu 10.000 Euro können Besitzer von Dieselautos, die unter die Abgasnorm Euro 1 bis 4 fallen, einstreichen. Alles, was sie dafür tun müssen: den alten Diesel – egal welcher Marke – verschrotten und einen Neuwagen mit Euro-6-Norm kaufen.

Volkswagen bietet Fahrern mit einem älteren Diesel (Euro 1 bis Euro 4) ab sofort eine Umstiegsprämie von 2.000 bis maximal 10.000 Euro beim Kauf eines VW-Neuwagens. Die Summe steigt dabei je nach Modell. Ford nimmt Fahrer von Benzinern und Dieseln mit Euro 1, 2 oder 3 ins Visier. Audi nimmt Dieselfahrzeuge aller Marken mit der Euro-Norm 1 bis 4 entgegen und bietet beim Kauf eines Audi-Neuwagens eine Prämie von 3.000 bis 11.785 Euro an. Bei Skoda werden Dieselfahrzeuge aller Marken mit den Euro-Normen 1 bis 4 angenommen. Um die SEAT-Prämie einzustreichen, muss ein Dieselfahrzeug, egal von welchem Hersteller, der Euro-Normen 1 bis 4 abgegeben und ein SEAT-Neuwagen gekauft werden. Bei BMW und MINI muss für die Umweltprämie ein altes Dieselfahrzeug, egal welcher Marke, mit Euro-Norm 1 bis 4 in Zahlung gegeben werden. Toyota hat auch ein Prämienprogramm an den Start gebracht und bleibt seinem Hybrid-Fokus treu. Die Japaner bieten einen 2.000 Euro Diesel-Eintauschbonus an, der nochmal um 2.000 Euro aufgestockt wird, wenn man sich für einen Toyota-Hybrid entscheidet. Auch bei Renault erhält man eine Umweltprämie beim Neuwagenkauf, wenn man im Gegenzug einen Diesel, egal welcher Marke, mit den Euro-Normen 1, 2, 3 oder 4 abgibt. Daimler bietet den Besitzern alter Dieselfahrzeuge eine Umtauschprämie von 2.000 Euro, wenn sie ein neues Mercedes-Benz-Fahrzeug kaufen. Bei Opel profitieren Autofahrer, die von einem älteren Dieselfahrzeug (Euro 1- bis Euro 4-Norm), gleich welcher Marke, auf ein neues Opel-Modell umsteigen, von einer Prämie von bis zu 7.000 Euro. Die Höhe der Prämien hängt dabei von der Marke und dem Modell des Neuwagens ab.
Um die Norm des eigenen Autos zu ermitteln, braucht man als Autobesitzer die Schlüsselnummer aus dem Fahrzeugschein. Zahlreiche Internetseiten verraten, welche Nummern zu welcher Abgasnorm gehören, zum Beispiel die ADAC-Webseite. Dann sucht man einfach den passenden Autohändler in seiner Nähe, um sein neues Wunsch-Auto auszusuchen.

Aktuellen Zahlen des Kraftfahrtbundesamts (KBA) zufolge können von dem Angebot bis zu 6,3 Millionen Fahrzeughalter profitieren.

Autohändler, die ein Auto mit Verschrottungsprämie verkaufen, erhalten den finanziellen Ausgleich vom Hersteller! Das sollte ein Anreiz für viele neue Kundentermine sein. Damit ergeben sich für Autohändler tolle Chancen, um Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden von einem Neuwagen zu überzeugen.

Durch eine gezielte Steuerung der Serviceaktion zum Thema Umweltbonus lassen sich so viele neue Leads generieren. Die Herausforderung besteht darin, den potentiellen Käufer zum richtigen Zeitpunkt, in der passenden Situation zu erreichen.

Strapazieren Sie Ihr Werbebudget nicht mit Anzeigen in Tageszeitungen oder kurzfristigen Werbespots. Erfolgreiche Leadgenerierung muss nicht immer teuer sein. Wir unterstützen Sie bei der Durchführung wirksamer und kosteneffizienter Direktmarketingkampagnen. Mit uns gewinnen und binden Sie Ihre Kunden. Profitieren Sie jetzt als Händler von der Umweltprämie.

Wir unterstützen Autohäuser bei der Konzeption, Umsetzung und Nachbereitung von Serviceaktionen im Rahmen der »Umweltprämie«. Kunden können gezielt nach unterschiedlichsten Kriterien selektiert und per Mailing und/oder telefonisch kontaktiert werden. Nutzen Sie jetzt den Herstellerrabatt und erhöhen Sie Ihre Umsätze mit den bewährten Tools der LDB Gruppe.

Wir selektieren die vorhandenen Daten, qualifizieren den Kundenstamm, kommunizieren mit Ihren Kunden, machen Termine für Ihr Salesteam und Fragen im Anschluss nach der Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Das Ziel aller Maßnahmen ist, mit den richtigen Interessenten Kontakt aufzunehmen und dabei Impulse für eine Probefahrt auszulösen, Kaufanreize zu bieten und die Kundenbindung zu erhöhen.

Zahlreiche Kunden aus der Automobilbranche nutzen bereits die bewährten Tools der LDB für Direktmarketingaktionen und Sales-Kampagnen. Wir kümmern uns dabei nicht nur um die telefonische Vertriebsunterstützung Ihres Betriebes, die Terminvergabe oder den Direktvertrieb. Mit unseren Tools können wir Autohändler umfassend bei der Leadgenerierung betreuen.

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Automobilindustrie haben wir einen intelligenten Mix aus kundenorientierten Tools für Sie entwickelt, um den Bedürfnissen Ihrer Kunden zu entsprechen, Ihren Service zu entlasten, Ihr Sales-Team zu stärken und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Entlasten Sie Ihre Mitarbeiter, konzentrieren Sie sich weiterhin auf den aktiven Vertrieb und geben Sie die mühsame Aufgabe der Leadgenerierung an uns. Fragen Sie uns, was wir für Sie tun können.

Neue Chancen für den Autohandel

Das Interesse am Onlinekauf ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Inzwischen würden fast drei von vier Kunden (72 Prozent), ein Fahrzeug online kaufen, so das Ergebnis der aktuellen »Cars Online«-Trendstudie von Capgemini. Insgesamt meinten 42 Prozent der Befragten, dass sie ihr Auto in der Zukunft »wahrscheinlich« oder »sehr wahrscheinlich« online kaufen werden. 57 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, ein Fahrzeug aus dem Online-Store eines OEMs zu kaufen. Eine nahezu ebenso große Personengruppe würde dies über das Online-Portal eines Händlers oder eine entsprechende Plattform eines Drittanbieters in Erwägung ziehen, die Käufer und Händler zusammenbringt. Die Gründe für den Online-Kauf eines Fahrzeuges sind für die überwiegende Mehrheit der Konsumenten ein besserer Preis (55 Prozent), Zeiteinsparungen (51 Prozent) oder die Möglichkeit, Angebote verschiedener Hersteller zu vergleichen (47 Prozent). Gegenwärtig sehen aber noch drei von fünf Autokäufern in der fehlenden Testfahrt ein mögliches Hindernis für einen Online-Kauf.

Einfluss von Händlern schwindet

Die Technologie-Affinität der Konsumenten wächst und wirkt sich immer mehr auf den Entscheidungsprozess beim Autokauf aus: Wer einen Autokauf plant, informiert sich vorab im Internet. Wichtigste Informationsquelle sind dabei überraschenderweise unabhängige Pressebeiträge, Zeitungsartikel und -berichte (50 Prozent). Erst dann folgen Herstellerwebseiten (48 Prozent), der Besuch beim Händler selbst 40 (Prozent) und Händler-Webseiten (38 Prozent). Das Vertrauen der Konsumenten in die Werbung und Veröffentlichungen der Hersteller ist signifikant gesunken. Geht es um konkrete Kaufentscheidungen, besuchen Interessenten immer häufiger die verschiedenen Social Media Kanäle (43 Prozent). Knapp 39 Prozent lassen sich hier »wahrscheinlich« (23 Prozent »sehr wahrscheinlich«) von positiven Bewertungen und Kommentaren vor ihrem Kauf beeinflussen.

Das zeigt die ständig wachsende Bedeutung von Social Media auf die Kaufentscheidung. Zeitschriften, Zeitungen und Online-Nachrichten haben bisher einen noch etwas größeren Einfluss auf den Autokauf als Social Media. Aber die Zahlen zeigen: Soziale Medien spielen hier schon heute eine erhebliche Rolle.

Das Informations- und Kaufverhalten hat sich weiter ins Internet verlagert und wird das klassische Autogeschäft immer mehr verändern. Der Weg eines Autokäufers führt immer seltener in ein Autohaus. 2015 gaben noch 26 Prozent der deutschen Befragen an, vor einem Autokauf vier bis fünfmal ein Autohaus zu besuchen. 2017 lag diese Quote bei nur noch 15 Prozent. Die meisten Autokäufer (70 Prozent) absolvieren vor dem Kauf aber immer noch zwei bis drei Besuche im Autohaus. Wenig überraschend ist, 70 Prozent der Befragten kommen wegen einer Probefahrt ins Autohaus. Gerade mal 26 Prozent suchen wegen einer Beratung ihren Händler auf. Trotzdem erwarten die Besucher einen kompetenten Ansprechpartner, der sie berät und umfassend technisch geschult ist.

Autohäuser ganz ohne Autos

Digitalisierte Darstellungsformen wie Virtual Reality-Präsentationen, Livechats oder Videoblogs werden im Vorfeld des Autokauf immer häufiger nachgefragt. Autokäufer wünschen sich Simulatoren zur Kostenkalkulation, interaktive Präsentationssysteme oder digitale Animationen von High-Tech-Funktionen. Besonders beliebt ist die Produktpräsentation via Virtual Reality. 69 Prozent der Befragten bekunden ihr Interesse an einer solchen Fahrzeugdarstellung.

Weitere Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Report finden Sie hier:

In der Cars Online Studie untersucht Capgemini in regelmäßigen Abständen das Verhalten von Kunden sowie ihre Erwartungen über den gesamten Zyklus eines Autokaufs hinweg. Sie erfasst dabei die Sicht der Kunden auf verschiedene Innovationsfelder, wie vernetztes Fahrzeug, autonomes Fahren oder alternative Mobilitätsdienste. Für die 17. Ausgabe der Studie wurden 8.101 Verbraucher weltweit befragt. Alle Teilnehmer befanden sich zum Zeitpunkt der Erhebung im Kaufprozess eines Fahrzeugs. Durchgeführt wurde die Studie im Januar 2017 in den Ländern Brasilien, China, USA, Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien.

Leadgenerierung für Autohäuser

Hatten Sie sich auch vorgenommen, in diesem Jahr so richtig loszulegen und Ihr Geschäft auf Touren zu bringen? Neukunden mit Feuer und Leidenschaft gewinnen? Bestandskunden mit aktuellen Kampagnen überzeugen? Und dann ist es doch ganz anders gekommen? Die tagtägliche Arbeit, Kundenbesuche, Werkstatttermine, die Dieselproblematik… Es blieb bisher einfach keine Zeit, neue Kunden zu gewinnen.

Der Deutsche Automobilmarkt ist schon lange kein einfacher Wachstumsmarkt mehr. Umso wichtiger ist es für Händler, das verbliebene Absatzpotenzial zu heben. Doch viel zu oft lassen sie es einfach brachliegen.

Nicht erst in diesem Jahr steht Leadgenerierung und Neukundengewinnung im Fokus vieler Autohäuser. Vor allem angesichts des steigenden Wettbewerbs kein Wunder: Neue Aufträge, neue Kunden und frischer Umsatz sind für die meisten Betriebe überlebenswichtig. Und adäquarte Kaufinteressen sind mit Abstand das Wichtigste, wenn ein Autohaus den Umsatz steigern möchte.

Wenn man bedenkt, dass im Automobilhandel die Neukundengewinnung für ein doppelt so starkes Umsatzwachstum wie die klassische Kundenbindung sorgt, ist das ein wichtiges Argument für eine verstärkte Leadgenerierung. Doch Leadgenerierung ist komplex und vielschichtig. Niemand käme auf die Idee, die Reparatur eines Navigationsgeräts jemanden zu überlassen, der sich damit nicht auskennt. Hier sind Spezialisten gefordert. Spezialisten, wie unser neuer Partner innerhalb der LDB Gruppe: Schulten+Partner. Als Dienstleister mit über 25 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche unterstützt S+P jetzt unsere Kunden in Vertriebs- und Non-core Geschäftsprozessen. Hierzu zählen u.a.:

• Generierung von Leads von Neukunden und inaktive Bestandskunde
• Kampagnenunterstützung (MoPf, Roadshows etc.)
• Abschlüsse von Verträgen
• Steigerung der Effizienz/Produktivität der direkten und indirekten Vertriebsorganisation
• Erhöhung der Kundenterminfrequenz für den direkten Vertrieb
• Einholung und Management von Datenschutzerklärungen
• Erbringung des Kundenservice für Geschäftskunden
• Übernahme von administrativen Prozessen mit Dialogmarketing-Kompetenz

Im Automobilhandel vollzieht sich gerade eine wahre digitale Revolution. Informationsverhalten und Kaufprozesse verändern sich in kürzester Zeit. Das Internet spielt beim Autokauf mittlerweile eine zentrale Rolle. Aber der eigentliche Autokauf findet noch im Autohaus statt, so dass hier auch weiterhin der Fokus liegt. Was aber tun, damit aus dem Kunden, der sich im Web informiert hat, schließlich auch ein Käufer wird? Ein entscheidender Punkt dabei ist, dass Kunden immer individuell betreut werden wollen – ob altbewährt im persönlichen Gespräch oder online in der digitalen Welt.

Als Brücke zwischen beiden Welten hat sich Telefonmarketing als das ideale Instrument bei der Leadgenerierung herauskristallisiert. Gerade im Automotiv-Geschäft ist das Telefon immer noch ein sehr effektives Instrument, um Leads zu generieren und Abschlüsse zu erzielen. Die Stärke des professionellen Telefonmarketings liegt dabei im persönlichen Kontakt zum Kunden. Über das Telefon kann Vertrauen aufgebaut werden, das dabei hilft, zukünftige und langfristige Geschäfte zu generieren.

Doch Telefonmarketing ist zeit- und personalintensiv und bindet die meist knappen Ressourcen in der eigenen Verkaufsabteilung, denn bei den meisten Autohäusern sind die Salesmitarbeiter auch für telefonische und elektronische Anfragen zuständig.

Entlasten Sie Ihre Mitarbeiter, konzentrieren Sie sich weiterhin auf den aktiven Vertrieb und geben Sie die mühsame Aufgabe der Leadgenerierung an uns. Zahlreiche Kunden aus der Automobilbranche nutzen bereits das ausgezeichnete Outboundteam von S+P für Direktmarketingaktionen und Saleskampagnen. Wir kümmern uns um die telefonische Vertriebsunterstützung Ihres Betriebes, die Terminvergabe oder den Direktvertrieb. Egal für welche Betriebsgröße. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden das ideale Konzept für eine dauerhaft erfolgreiche und profitable Leadgenerierung. Der Telefonverkauf kann dabei alle Prozesse von der Neukundenakquise über die Beratung bis hin zum Vertragsschluss sowie den After-Sales-Bereich umfassen.


Projektbeispiel I

Leadgenerierung für einen Premium-Autohändler

Produkt
Ein neues Nutzfahrzeugmodell.
Ziel
Generierung von Vertriebsterminen mit verantwortlichen Entscheidern aus mittelständigen Handwerksbetrieben.

Erfolg
Leadquote: 5,7%
Neben den qualifizierten Leads, wurden wegen des Einsatzes eines speziellen Angebots, das Servicegeschäft belebt.

Projektbeispiel II

Probefahrtermine für die Premiere einer neuen Mittelklasse Limousine.

Produkt
Mittelklasse Limousine.
Ziel
Generierung von Probefahrten bei vorab selektierten Neukunden.

Erfolg
Terminquote: <21%
Über 30% der terminierten Interessenten wurden bisher zu Kunden konvertiert. Das Projekt wird wegen des großen Erfolges weitergeführt.

Mit unseren bewährten Telefonmarketingkampagnen lässt sich eine Konversionsquote von –5-9 Prozent im Schnitt erzielen. Das heißt von 100 Personen, die in einem Telefonat Interesse geäußert haben, erwerben schließlich 7 ein Fahrzeug.


Profitieren auch Sie vom Know-how unseres Partner S+P und erhöhen Sie die Qualität Ihrer Leads und steigern Sie Ihren Absatz.

Der Schlüssel zur perfekten Kundenkommunikation

Um eine aktive Kommunikation mit Kunden kommt kein Unternehmen herum, wenn es dauerhaft in einem umkämpften Markt erfolgreich bleiben will. Perfekter Kundenservice gehört gerade im Autohandel zu einer der wichtigsten Regeln, da ein guter Service oder ein ansprechender Preis heute kaum noch ausreichen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Eine langfristige Kundenbindung basiert auf einer effizienten Kommunikation mit Kunden und Interessenten. Doch guter Kundenservice im digitalen Zeitalter stellt Autohäuser vor eine Reihe von neuen Herausforderungen.

Neue Technologien schaffen neue Kunden

Die Kundenkommunikation wird über immer mehr Kanäle geführt. Neben dem klassischen Anruf im Autohaus nutzen Kunden heutzutage verstärkt E-Mail, Chat oder Social Media, um Kontakt mit Autohäusern aufzunehmen. Die Herausforderung dabei ist, den Käufer über die unterschiedlichen Kanäle zu erreichen und dabei relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu bieten. Für erfolgreiche Autohäuser ist es daher zwingend erforderlich, sich auf die neuen Technologien einzustellen. Der Service und Verkauf muss alle Kanäle übergreifend bedienen, um genau dort mit den Kunden zu kommunizieren, wo diese sich auch wirklich aufhalten.

Doch ohne eine zentrale Plattform für Kundenkontakte können Anfragen in der Fülle von Informationen untergehen. Um eine optimale und schnelle Kundenkommunikation über viele unterschiedliche Kanäle sicherzustellen, haben wir mit der CXBox einen zentralen Bearbeitungsort geschaffen. Eingebunden sind in das Portal verschiedene Tools und Apps, mit denen wir seit vielen Jahren zahlreiche Autohäuser in der Kundenkommunikation vom Beschwerdemanagement bis zur Betreuung der Telefonzentrale effektiv unterstützt.

»Mit der zunehmenden Zahl an Kontaktmöglichkeiten, den unterschiedlichen Ansprüchen der Kunden an den richtigen Kommunikationsweg und die wachsende Zahl an Informationen wird die Vernetzung, Transparenz und Verfügbarkeit der Daten zur entscheidenden Stellschraube für eine erfolgreiche Kundenkommunikation. Genau dies ermöglicht die CXBox als Portallösung«, meint Jan Löffler, Geschäftsführer der LDB Gruppe.