Alles in einer Box!

Telefon, E-Mail, Social Media, Homepage, Lead-Management, Infobörsen und nicht zuletzt das persönliche Gespräch: Die Kommunikation eines Unternehmens mit seinen Kunden erfolgt auf vielfältige Weise. Damit keine Anfrage, Beschwerde oder Nachfrage verloren geht, haben wir die LDB CXBox zu einem umfassenden Portal weiterentwickelt, über das alle eingehenden Mitteilungen gebündelt und in einem einheitlichen Format aufbereitet schnell und effektiv nutzbar sind – egal, woher sie stammen.

»Mit der umfassenden Weiterentwicklung der CXBox zu einem Lead Management System rücken wir die Nutzbarkeit der kompletten Kundenkommunikation eines Autohauses in den Mittelpunkt aller unserer Aktivitäten«, betont LDB-Geschäftsführer Jan Löffler. »Nicht einzelne Lösung oder Informationsquellen, sondern die gebündelte Nutzbarkeit aller vorhandener Daten steht damit im Vordergrund.«

Um dies zu erreichen, wurde nicht nur die vor zwei Jahren eingeführte CXBox kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch die verschiedenen Tools entlang der wachsenden Zahl an Touchpoints. Durch diese parallelen Prozesse wurden verschiedene Systeme so verknüpft, dass sämtliche Informationen auf einer Oberfläche gebündelt und alle wichtigen Parameter jetzt in einem einheitlichen Layout angezeigt werden.

Eigenes Ticketsystem, das nichts vergisst

Unabhängig von der Quelle ist es möglich, die aus den Kundeninformationen entstehenden Aufgaben wie in einem Ticketsystem einem konkreten Ansprechpartner oder einer Abteilung zuzuordnen und zu priorisieren. Egal, ob eine Information als wichtig, dringlich, Terminsache oder Sofortmaßnahme eingestuft wird – die CXBox vergisst nichts, erinnert an kundenspezifische To-Dos und bietet die notwendigen Informationen immer mit an. Selbstverständlich können E-Mails direkt aus dem System heraus verfasst und gesendet werden, ohne dass der Mitarbeiter in ein anderes Mailprogramm wechseln muss.

Eingebunden sind in das Portal verschieden Master Tools, mit denen wir seit vielen Jahren zahlreiche Unternehmen in der Kundenkommunikation vom Beschwerdemanagement bis zur Betreuung der Telefonzentrale effektiv unterstützt. »Auf der einen Seite stehen die vertrauten und übersichtlichen Arbeitsoberflächen und Funktionalitäten. Auf der anderen Seite lassen sich jetzt bedarfsorientiert und individuell weitere Funktionen hinzufügen, deren Ergebnisse in die bestehende Oberfläche automatisch integriert werden«, zeigt Jan Löffler einen weiteren Vorteil der neuen Plattformfunktion der CXBox auf.

Anfragen, die beispielsweise über ein Online-Formular aus einem Info-Portal oder der eigenen Homepage eingehen, werden ebenso eingebunden wie Informationen aus persönlichen Gesprächen oder den Social Media-Aktivitäten.

»Mit der neuen CXBox bieten wir Unternehmen ein umfassendes System, mit dem das Kundenmanagement nicht nur verbessert, sondern auch transparenter und effektiver wird«, ist Jan Löffler überzeugt. Ermöglicht wird dies durch den erstmals vollständigen und gebündelten Einblick in Leads, Kontakte, Handlungen und Aktivitäten. »Mit der zunehmenden Zahl an Kontaktmöglichkeiten, den unterschiedlichen Ansprüchen der Kunden an den richtigen Kommunikationsweg und die wachsende Zahl an Informationen wird die Vernetzung, Transparenz und Verfügbarkeit der Daten zur entscheidenden Stellschraube für eine erfolgreiche Kundenkommunikation. Genau dies ermöglicht die CXBox als Portallösung«, fasst Jan Löffler zusammen.

Verfügbarkeit der Ansprechpartner immer im Blick

Auf dieser Grundlage kann die Umsatzgenerierung gezielter vorangetrieben und die Beziehungen ohne zeitlichen Mehraufwand auf eine andere Ebene gehoben werden. Damit dies dauerhaft gelingt, wurde die Steuerung der internen Kommunikationsprozesse und der Verfügbarkeit des Teams vor Ort in die CXBox integriert. Mit dem neuen TeamPlanner lassen sich An- und Abwesenheiten der Mitarbeiter zentral und übersichtlich pflegen. Kundenanfragen können so zugeordnet werden, dass diese tatsächlich anwesende Mitarbeiter beantworten.

Die weiteren neuen Tools und Apps die wir für die Nutzer der CXBox entwickelt haben, finden Sie hier: Die Neue CXBox

Digitalisierung im Autohandel

Beim Autokauf ist es bereits heute Praxis, dass sich der Interessent im Internet informiert, sein Wunschauto konfiguriert und Finanzierungsmöglichkeiten auf Portalen checkt. Der Vertragsabschluss findet dann aber in den meisten Fällen bei einem Händler statt. Doch schon 2014 wurde jeder elfte Neuwagen direkt im Netz gekauft. Das klassische Bild des Konsumenten, der sämtliche Schritte einer Kaufentscheidung von Information bis Abschluss über den Händler abwickelt, verliert mehr und mehr an Bedeutung.

Eine Szene die (inzwischen) zu unserem Alltag gehört:
Melanie Meyer sucht ein neues Auto und informiert sich über ihren Traumwagen (es soll ein blauer Kombi werden) im Internet. Melanie hat keinen Markenfavoriten. Sie sichtet Angebote und Bewertungen auf verschiedenen Portalen und Herstellerseiten. Sie konfiguriert ihren persönlichen Traumwagen Online auf einer Herstellerseite und möchte dann eine Probefahrt. Nach einem Blick auf die Bewertungen von anderen Kunden, sendet Melanie eine Anfrage via E-Mail an ihr Autohaus…

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Auf diese Weise nehmen knapp 25% aller Interessenten den ersten Kontakt zum Autohändler auf. Doch nur etwa ein Drittel aller E-Mail-Anfragen wurden 2015 von Autohändlern überhaupt beantwortet*. Welche Qualität die Antworten hatten und in welcher Geschwindigkeit sie erfolgten… darüber hatten wir bereits berichtet. Für viele Autohändler ist das Internet noch immer Neuland. Denn wenn es etwas gibt, mit dem Autohäuser scheinbar wenig zu tun haben wollen, sind es E-Mails von Interessenten – im Schnitt bearbeitet die Branche gerade einmal zwei Drittel aller Anfragen und die leider nicht mit viel Elan. Das liegt nicht daran, dass Händler und Hersteller schlecht organisiert sind, sondern daran, dass 90% aller Autohändler noch gar kein System etabliert haben, wie Mailanfragen oder Anfragen aus Social Media Kanälen nach Ansprechpartner geordnet und bearbeitet werden sollen*. Das kostet natürlich viel Zeit und Kunden sind ungeduldig. Konsumenten möchten nicht länger als höchstens 14 Stunden* auf eine Antwort per E-Mail warten. Die meisten Kunden warten nicht mal diese 14 Stunden ab. Sie wenden sich an die Konkurrenz, vereinbart einen Termin für eine Probefahrt und vielleicht ist bereits sein Neuwagen geliefert worden, wenn das vorher kontaktierte Autohaus schließlich eine Antwort sendet.

Die mobile Erreichbarkeit des Unternehmens über das Smartphone ist ebenfalls besonders wichtig. Fast zwei Drittel der Befragten einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut YouGov wünschen sich, dass ein Unternehmen über eine mobile Webseite erreichbar ist. 39 Prozent der Befragten erwarten ebenso eine deutliche Verbesserung des Kundenservices durch mobile Messenger-Dienste. Für 36 Prozent sind Messenger-Dienste schon jetzt einer der bevorzugten Servicekanäle. Über Whatsapp, Facebook Messenger und Co. sollte es in Zukunft schnellere Antworten geben. Hier haben gerade Autohäuser noch Nachholbedarf.

Doch noch kontaktiert fast die Hälfte aller Interessenten das Autohaus über das Telefon. Aber selbst hier mangelt es mitunter noch an Qualität. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, laufen nicht selten Telefonanrufe ins Leere.

Melanie Meyer ist noch nicht mal die durchschnittliche Autokäuferin im Jahr 2016. Aber sie ist gut informiert und mit großem Misstrauen gegen jedes noch so verlockende Angebot ihres Autohändlers ausgestattet. Mailings wandern in den Müll, Einladungen zu Präsentationen werden ignoriert. Lieber durchstöbert sie das Internet nach interessanten Angeboten und Empfehlungen anderer Kunden. Wenn heutzutage Melanie zum Autohändler kommt, weiß sie fast alles über ihr Traumauto.

Viele Autohändler haben sich auf die grüne Wiese zurückgezogen, dorthin, wo der Kunde nur noch fährt, wenn er tatsächlich eine Probefahrt möchte oder sein Traumwagen berühren oder testen will. Sich inspirieren lassen? Verschiedene Typen ansehen und vergleichen? Seit Jahren sinkt die Zahl der Autohäuser, die Interessenten durchschnittlich vor dem Kauf besuchen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Touchpoints, an denen Kunden mit Ihrer Marke in Berührung kommen, in den letzten Jahren durch die Digitalisierung explosionsartig angestiegen. Nach Recherchen von Google ist die Zahl der Besuche im Autohaus pro Autokauf auf im Schnitt 1,6 gesunken. Gleichzeitig nutzen Interessenten aber durchschnittlich 24 (digitale) Touchpoints vor der Kaufentscheidung.

Der Kunde ist preisbewusst, informiert und mobil. Er schreibt E-Mails, informiert sich Online, ruft den Händler an oder hinterlässt eine Nachricht auf Facebook. Im Marketingdeutsch ist daraus mittlerweile OmniChannel geworden. Konsumenten kaufen nicht mehr entweder online oder offline, sondern verbinden beide Welten und nutzen dabei mehrere Kanäle parallel: Websites, Kataloge, Vergleichsportale, Telefon und Apps für mobile Endgeräte. Und sie erwarten diesen Service, den sie im Internet erfahren auch beim Besuch beim Händler. Für Händler bedeutet das, dass er Informationen über seine Kunden sammeln und analysieren muss. Diese Daten kommen aus der direkten Interaktion am Telefon oder per E-Mail. Daten die Kunden gerne preisgeben, sofern sie einen Mehrwert davon haben. »Kunden nutzen je nach anstehender Kaufentscheidung den für sie optimalen und situativ passenden Vertriebsweg«.

Natürlich, Hersteller wie Tesla oder Mercedes-Benz mit ihren Showrooms locken die Besucher in der City an. In Kalifornien hat Lexus gerade ein Luxus-Autohaus eröffnet. Mit Frisier- und Beautysalon, Spielzimmer für Kinder, Kunstatelier, Bibliothek, Boutiquen für Kleider und Heimdekoration, Konferenzräumen, Veranstaltungsservice, Golfsimulator und Gourmetrestaurant mit großer Dachterrasse, auf der Konzerte stattfinden oder Hochzeiten gefeiert werden. Es wird für Autohändler immer teurer, ihr Geschäft auf die Zukunft auszurichten.

Doch der direkte Kundenkontakt verlagert sich mehr und mehr auf andere Vertriebskanäle. Kunden nutzen zunehmend die digitalen Formen der Kontaktaufnahme. Gleichzeitig tritt er immer besser informiert auf und erwartet das auch von seinen Ansprechpartnern im Autohaus. Durch die Digitalisierung und Zugang zu immer mehr Kanälen erschließt sich den Kunden eine Fülle an neuen, persönlichen Wegen zur Interaktion mit Marken und Händlern. Kunden haben jederzeit unbegrenzten Zugang zu Produktinformationen und Bewertungen. Sie können sich über Erlebnisse austauschen und ihre Meinung äußern. Nicht nur innerhalb ihres Freundeskreises, sondern digital auf unterschiedlichen Kanälen, für andere Interessenten erreichbar. In Sachen Digitalisierung machen die Kunden schnellere Schritte als die Unternehmen.

Auf diese veränderte Situation muss der Handel reagieren. Die Kunden der Gegenwart bestellen immer häufiger im Internet. Diese Entwicklung steht jetzt auch dem Autohandel bevor.

Der Kauf eines neuen Autos sollte aufregend sein, Spaß machen und ein wichtiges Erlebnis werden. Zum Unwillen vieler Konsumenten verläuft der Kauf jedoch häufig ziemlich stressvoll. In einer Studie von Roland Berger sagten 56 Prozent der Befragten, das sie lieber zum Zahnarzt gehen als mit einem Autohändler verhandeln. Gut ein Drittel aller befragten Neuwagenkäufer, einer aktuellen Befragung*, hatte schon einmal ein „negatives Erlebnis“ mit einem Verkäufer. Fast jeder zweite von ihnen fand den Autohausmitarbeiter unfreundlich und überheblich.

Wie können Autohändler das Kauferlebnis und die Zufriedenheit der Kunden verbessern? Gerade im Autohandel ist perfekter Kundenservice ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Vernetzungsmöglichkeiten und guter Kundenservice werden somit immer wichtiger. Verkaufsexperten werden weiter eine wichtige Rolle spielen. »Die Bedeutung einer umfassenden Kundenbetreuung durch das Autohaus nimmt immer mehr zu. Kein Geschäftserfolg ohne Kunden – am besten mit begeisterten Kunden. So einfach ist das.«

Mit den Tools der LDB Gruppe stellen wir Ihre Kunden in den Mittelpunkt. Mit unserer Plattform CXBox für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) haben Autohändler jederzeit vollständigen Einblick in Leads, Kontakte, Kunden, Aktivitäten, Kommunikation und Terminen und können so jederzeit den Dialog mit den Kunden vorantreiben und so das Markenerlebnis an allen Touchpoints ins Zentrum Ihres Handels stellen.
Fragen Sie uns was wir für Sie tun können!

Wer wüsste nicht gern das Geheimnis einer langen, glücklichen Beziehung?

»Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen.« Sir Arthur Conan Doyle

Etwa 11 Milliarden US-Dollar jährlich geben Unternehmen für CRM Software aus. Trotz dieser immensen Summe verstehen die meisten Unternehmen bislang nicht, was ihre Kundenbeziehungen ausmachen. Ihnen sind die Vielzahl der Beziehungstypen unklar. Das ihre Kunden mannigfaltige Interessen und Bedürfnisse haben, wird einfach ignoriert. Während für die einen das Unternehmen der »Best Friend« ist, gibt es Kunden, die eher eine leidenschaftliche »Affäre« oder vielleicht nur ein »Abenteuer« suchen. Wieder andere fühlen sich wie ein »Ex-Freund«, den man lange nicht mehr angerufen hat und wünschen sich wieder als »Freund« wahrgenommen zu werden und manche Kunden erwarten einfache eine sachliche Verkäufer-Käufer-Beziehung ohne viel Getöse.

Ein Unternehmen kann also eine leidenschaftliche Affäre versprechen, es kann wie ein verlässlicher Freund oder wie gehorsamer Diener auftreten. Doch nur Unternehmen, die diese verschiedenen Beziehungen verstehen und beeinflussen, können Kunden dauerhaft an sich binden.

Beziehungen zu Unternehmen hatten Kunden schon immer. Sie ließen sich vom Fachverkäufer beraten, kauften beim Laden um die Ecke und haben auch schon vor dem Siegeszug des Internet über Produkte und Marken gesprochen, in der Familie, am Stammtisch, im Verein oder im Büro. Heute sprechen Kunden über ihre Vorlieben und Erfahrungen in sozialen Netzwerken in zuvor nicht gekanntem Umfang. Sie posten Neuigkeiten, Empfehlungen, Kritiken und Erfahrungen und teilen sie mit dem gesamten Netz. Alle diese Informationen werden von Freunden und interessierten Menschen gelesen, diskutiert und geteilt.

Mit Hilfe neuer Tools für die Auswertung von Kundendaten können Unternehmen ihre Kundenbeziehung bereits individuell gestalten. Damit ist allerdings eine Herausforderung verbunden: Unternehmen müssen Ihre Kunden verstehen, sie in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen. Doch genau daran scheitern viele Beziehungen. Das eigentliche Problem ist nicht mehr die Gewinnung von relevanten Kundendaten, sondern ihre Auswertung und das Nutzen der gewonnen Informationen im gesamten Unternehmen.

CRM-System erfassten Kundeninformationen

Viele Unternehmen sind gut darin, demografische Daten wie Geschlecht, Alter, Einkommen und Bildung mit Kaufinformationen im CRM zu verknüpfen und auf dieser Basis unterschiedlich profitable Kundengruppen oder Käuferprofile zu bilden. Das zeigt jedoch, dass die meisten Unternehmen ihre Kunden immer noch als Ressource betrachten und nicht als Individuen auf der Suche nach Interaktion mit ihnen.

Kunden wissen, was ihnen wichtig ist. Wissen Sie es auch?

Kunden erwarten, dass ein Unternehmen ihre Wünsche kennt und erfüllt. Sie abonnieren Newsletter, verbinden sich bei Facebook oder Twitter mit »ihrem« Unternehmen, geben Empfehlungen oder Tipps und möchten persönlich angesprochen oder beraten werden.

Der Mensch wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen: Firmen gewinnen und binden ihre Kunden, indem sie eine persönliche Beziehung zu ihnen aufbauen und diese auch über längere Zeiträume kontinuierlich pflegen. Damit die Freundschaft zwischen Unternehmen und Kunden funktioniert, muss die Kommunikation gut organisiert werden und auf den einzelnen Kunden zugeschnitten sein. Fehlerhafte oder mangelnde Kommunikation ist der Beziehungskiller schlechthin. Die Beziehungspflege zum Kunden wird so zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern.

Aber um die Beziehungen zu ihren Kunden und Interessenten zu verstehen, ist es für Unternehmen entscheidend, die Kundenerfahrungen ganzheitlich und aus den unterschiedlichsten Quellen zu erfassen und auszuwerten – und sie müssen sie schnell auswerten. Durch die Vielzahl an Netzwerken und Internetportalen verbreiten sich negative Kundenerlebnisse in Windeseile und können schnell Loyalitätsschäden anrichten.

Doch wie können Sie in Erfahrung bringen, was Ihre Kunden wirklich wünschen? Welches Bild haben Ihre Kunden von Ihrem Unternehmen? Wie erleben sie es im Alltag?

Heute haben Unternehmen völlig neue Möglichkeiten bei der Gewinnung von wichtigen Informationen für Vertrieb, Kundenbetreuung und Kundenbindungsmaßnahmen. Die Verknüpfung von Kundenbeziehungsanalysen mit Unternehmens- und Verhaltensdaten sowie Customer Feedback und Realtime-Reporting gehören inzwischen selbstverständlich dazu. Für eine zielgerichtete Kundenansprache werden in Zukunft die Analyse und Integration unstrukturierter Daten aus verschiedenen Quellen wie Social Media, Blogs, E-Mails, Vertriebs- und Serviceberichten oder Telefonnotizen mit den strukturierten Kundendaten immer wichtiger werden.

Aufnahme des Kundenkontaktes durch Unternehmen

Dieses Wissen gehört zum wertvollsten Kapital jedes Unternehmens und ermöglichen einen durchgängigen Kundenfeedbackprozess, um unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu verstehen und die Customer Experience so zu optimieren, dass eine nachhaltige Differenzierung im Wettbewerb möglich wird. Dieser unglaublich große Schatz an relevanten Informationen liegt zum Großteil noch ungehoben in den Datenbanken.

Bisher wurden solche kontextbezogenen Informationen nur in sehr geringem Umfang in Unternehmen genutzt – weil ihr Nutzen unerkannt war oder bisher geeignete Technologien fehlten um diesen Datenschatz zu heben. In Zukunft werden immer mehr Unternehmen diese unstrukturierten Daten zusammenfassen, analysieren und wertvolle Informationen zur Servicequalität, zum Produkt, zur Kundenzufriedenheit und weiteren wichtigen Faktoren gewinnen.

Wer diese wichtigen eingehenden Daten zu lesen versteht, wird sich langfristig wichtige Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Fragen Sie uns nach Lösungen.

Auch auf Huffington Post veröffentlicht.

Loyale Kunden – Ihr kostbarer Schatz

Im Business dreht sich alles um Kunden. Sie sind die entscheidenden Stellschrauben, mit denen Sie es Tag für Tag zu tun haben, um den Umsatz zu steigern, den Ertrag zu erhöhen, Wachstum zu gewährleisten und Ihre Marktpräsenz weiter auszubauen. Erfolgreiche Unternehmen haben eines gemeinsam – exzellenten Kundenservice. Daher wird Customer Experience für Unternehmen zu dem wichtigen Erfolgsfaktor.

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Die Angebote werden vielfältiger und austauschbarer, die Käufer dagegen immer illoyaler. Die Wechselfreude der Kunden ist so hoch wie nie. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens GfK zeigt: Marken des täglichen Bedarfs verlieren im Durchschnitt fast 40 Prozent ihrer loyalen Stammkunden pro Jahr. Dabei werden mit Stammkunden durchschnittlich 60 bis 70 Prozent des Umsatzes einer Marke erzielt. Die größten Loyalitätsdämpfer heißen: Austauschbarkeit, Aktionismus, emotionale Kälte, wechselnde Ansprechpartner, Unerreichbarkeit und natürlich schlechter Service.

Loyalität bekommen am ehesten Unternehmen, die ihre Kunden faszinieren, integrieren und zu aktiven Botschaftern ihres Unternehmens machen. Wer einer Marke vertraut, bleibt ihr treu. Langfristig generiert das neue Kunden und kontinuierlich mehr Umsatz. Kundenloyalität führt zu nachhaltiger Ertragssicherung. Sie zielt nicht allein auf den langfristigen Kundenwert eines Käufers, sondern vor allem auf dessen Empfehlungsgeschäft. Wer seine Kunden zum Akteur und Gestalter machen kann, sorgt für Identifikation mit dem Unternehmen und emotionaler Verbundenheit. Damit werden hohe Fluktuationsraten verhindert und Umsatzverluste vermieden. Das ultimative Ziel jedes Unternehmens sollte daher die Vermeidung von Kundenverlusten und der Aufbau loyaler Kunden sein.

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Kundenloyalität ist das Ergebnis einer guten Kundenbeziehung. Loyalität ist freiwillig und geht nur vom Kunden aus. Der Kunde könnte jederzeit wechseln, möchte aber nicht. Solche Loyalität entsteht durch Vertrauen und Anziehungskraft – und nicht durch Preiskämpfe oder Bonusprogramme. Loyalität ist das Wertvollste, was Sie von Ihren Kunden bekommen können und müssen Sie sich jederzeit neu verdienen.

Der Kunde muss sich mit seinem Unternehmen identifizieren können. Große Unternehmen besitzen oft den Reiz, dass sie eine Markentreue beziehungsweise Markenloyalität mit sich bringen. Ein Beispiel ist die große weltweite Apple-Gemeinde. Da kann sogar ein neues Produkt fehlerhaft sein und trotzdem ist die Zufriedenheitsrate mit diesem Produkt hoch und die Loyalität mit dem Unternehmen ungebrochen.

Nicht nur Apple-Kunden schenken ihrer Lieblingsmarke größte Loyalität. Kunden betrachten ihre Unternehmen mit Leidenschaft und großen Vertrauen. Sie verzeihen kleine Schwächen und sind leidenschaftliche Botschafter für ihr Unternehmen. Daher ist es als Unternehmer mehr als sinnvoll, sich mit den Kunden zu beschäftigen, bei denen es vergleichsweise leicht ist, Loyalität zu erreichen.

Je mehr ein Unternehmen über seine Kunden weiß, desto enger lässt sich die Kundenbeziehung knüpfen. Viele Unternehmen belohnen die falschen, nämlich illoyale Kunden mit Prämien und Geschenken und erkennen ihre wahren Fans nicht. Die Identifikation bestehender und zukünftiger Kundenwünsche und die langfristige Bindung wertvoller Kunden sind daher die Voraussetzung für loyale Kunden. Was bedeutet es für Ihr Unternehmen, wenn ein Kunde sagt »ich bin zufrieden mit dem Service«? Reicht das schon? Erfolgreiche Unternehmen haben begeisterte Kunden. Das ist ein deutlich höherer Anspruch, als Kunden nur zufrieden zu stellen.

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung in Bezug auf Kundenloyalität mit unserem neuen Tool LDB LoyaltyCheck. Die detaillierte Analyse mit dem LDB LoyaltyCheck führt zu einem differenzierten Bild von Loyalität – und hilft, «wahre Freunde» zu finden, die nicht nur loyal, sondern auch profitabel für Ihr Unternehmen sind. Durch die Analyse Ihrer Daten identifizieren Sie ihre wertvollsten Kunden und können Sie enger an Ihr Unternehmen binden. Sie können sämtliche Maßnahmen, Entwicklungen und Prozesse optimal auf Ihre loyalen Kunden abstimmen und jede Marketingkampagne zielgruppengerecht aufsetzen.

Fazit: Unternehmen, denen es gelingt, durch die Brille ihrer Kunden zu sehen, den Kunden in den Mittelpunkt stellen und nicht die eigenen Vorteile voranstellen, haben gute Chancen, Kundenloyalität zu erlangen und dauerhaft zu halten.