Auf der Suche nach den Schätzen im Datenberg

Die Analyse von Daten wird für die meisten Unternehmen immer wichtiger, hat eine Studie von KPMG und Bitkom Research ergeben. Allerdings fällt es den Verantwortlichen in vielen Firmen nicht immer leicht, die richtige Technik und Strategien zu finden um die richtigen Schlussfolgerungen aus den Daten zu ziehen.

Big Data

Immer mehr Unternehmen verfügen über gigantische Datenberge, gesammelt in elektronischen Geschäftsprozessen, automatisch erhoben von Maschinen, generiert von Nutzern in Social Media Portalen, Gesprächsnotizen und vieles mehr. Wir nennen das pures (Daten)-Gold. Analysten veredeln diese Daten, indem sie aus der unüberschaubaren Masse die wichtigen Informationen herausfiltern, die den Unternehmen dienen. Dies bietet Unternehmen einen wertvollen Ansatzpunkt, ihre Produkte und Dienstleistungen detaillierter auf ihre Kunden abzustimmen und den Kunden an jedem Touchpoint mit relevanten Informationen zu bedienen.

Big_Data

Aber was ist das eigentlich, Big Data? Jeder spricht drüber und jeder versteht etwas anderes darunter. Big Data unterstützt die wirtschaftlich sinnvolle Gewinnung und Nutzung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse aus qualitativ vielfältigen und unterschiedlich strukturierten Informationen, die einem schnellen Wandel unterliegen und in bisher ungekanntem Umfang zu Verfügung stehen. Einfach ausgedrückt: Big Data sind vor allem um unstrukturierte riesige Datenmengen die zu groß oder zu komplex sind oder sich zu schnell ändern, um sie mit händischen und klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Und es werden immer mehr. Und zwar immer schneller…

Datenfluten beherrschen und nutzen

Unternehmen haben inzwischen aufgehört, Datenanalyse lediglich als neues, etwas exotisches Phänomen wahrzunehmen. Statt dessen Fragen sie sich, wie sie Big Data konkret und gewinnbringend für ihr Business einsetzen können. Drei von vier deutschen Unternehmen treffen ihre Entscheidungen zunehmend auf Basis von Analysen ihrer Datenbestände. Auch wenn die Unternehmen zunehmend den Wert ihrer Datenschätze erkennen, gibt es durchaus noch Optimierungspotential. Jeder vierten Firma gelingt es nicht, die Erkenntnisse aus den Analysen in konkreten Nutzen für das eigene Geschäft umzuwandeln. Das mag an der Art und Weise liegen, wie die entsprechenden Daten methodisch und technisch analysiert werden. Noch immer sind die häufigsten verwendeten Anwendungen Excel oder Access. Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen setzt bereits Spezialsoftware für fortgeschrittene Analysen ein.
Ungenaue Einschätzung von Daten ist ein weiterer Fehler, der leider viel zu oft gemacht wird. Dabei schafft Big Data die Gelegenheit, tief in die Analysen einzutauchen und so die relevanten Informationen zu filtern und aufzubereiten. In Zukunft wird es für Unternehmen immer wichtiger, unterschiedliche Datenquellen integrieren, auswerten und vor allem auch visualisieren zu können.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

BigData3

Nur was man mit den eigenen Augen sieht, lässt sich verstehen und verarbeiten. Nur wenn Daten in Form von allgemein verständlichen Grafiken dargestellt werden, lassen sich Unregelmäßigkeiten und Muster erkennen, Aktionen ableiten und intelligente Schlussfolgerungen ziehen. Nur wenn es Unternehmen schaffen, die Datenströme ohne Probleme zu analysieren und visualisieren, können diese Daten Mehrwert generieren und für schnelle Entscheidungen herangezogen werden. Neue und smarte Tools der LDB Gruppe stehen dafür bereit. Wir verschaffen Ihnen die Analysen, die Sie für Erreichung Ihre Unternehmensziele benötigen

Wissen entdecken, Muster erkennen und Trends aufspüren

Wer nicht in Daten und Analyse investiert, wird im Wettbewerb weit zurückfallen, sagt der Datenanalyse-Spezialist Dean Abbott. Nur die Analyse vieler Daten aus unterschiedlichen Quellen liefere ein detailliertes Bild von Wünschen und Bedürfnissen der Kunden. Bisher verlassen sich Manager noch zu gern auf ihre Intuition und Baugefühl, anstatt ihre Entscheidungen primär datenbasiert zu treffen. »Auch sehen sich viele Unternehmen schlicht unzureichend informiert, wenn es um die Möglichkeiten von Datenanalysen geht.« meint KPMG-Partner Peter Heidkamp. Gerade mittelständige Unternehmen tendieren häufig dazu, ihre Entscheidungen nicht auf Grundlage von Datenanalyse zu treffen, sondern aufgrund von Erfahrungen. Grundsätzlich steigen aber die Bedeutung von Daten und ihre Analyse. Mehr als die Hälfte der Unternehmer bezeichnet die Datenanalyse als entscheidenden Baustein für die Wertschöpfung und die zukünftigen Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen.

Daten machen den Unterschied

Über 50 Prozent der Unternehmen suchen bereits aktiv nach neuen Chancen, die die Datenanalysen bieten. Nahezu der Hälfte gelingt es, über die Erkenntnisse aus den Analysen einen konkreten Nutzen (Effizienzsteigerung, Umsatzsteigerung und Risikominimierung) für ihr Unternehmen zu ziehen. Besonders tut sich hier, unter anderem, die Automobilbranche hervor. Geht es um Kundendaten, liegt der Fokus auf CRM-Daten. Mehr als 65 Prozent Prozent der Unternehmen greifen auf diese Daten zurück. Verhaltensdaten nutzen 42 Prozent und Daten aus den Social Media immerhin bereits 23 Prozent. Aber Big Data betrifft alle Branchen und alle Unternehmensgrößen. Wer nicht in Big Data und Analytics investiert, fällt weit zurück.

Vorteile_BigData

Fazit: Unternehmen brauchen Daten über Kunden und Märkte. je mehr, desto besser. Andererseits glauben viele Verantwortliche in Unternehmen, die Daten ersetzten Intuition und Wissen. Nach dem Motto: Ich habe Daten, da kann ich auf Expertenwissen und Marktkenntnisse verzichten. Aber Daten können das Wissen der Experten nur ergänzen, in keinem Fall ersetzen. Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie die Datenströme analysieren sollen und die Ergebnisse in Aktionen ableiten, die Einfluss auf das Kundenverhalten haben. Nutzen Sie die smarten Lösungen der LDB Gruppe um Ihre Datenfluten zu analysieren und daraus die richtigen Entscheidungen zu treffen.

LDB bei der IBM SPSS Roadshow

In Kunden- und Produktionsdaten steckt unglaubliches Potenzial, das mittels Data und Text Mining geborgen werden kann. Auf der IBM SPSS Roadshow werden die Vorzüge von Data und Text Mining für mittelständische Unternehmen aufgezeigt.

Noch vor einigen Jahren hat man sich beim Online-Shopping mit großem Staunen gefragt „Wie machen die das?“, wenn der Anbieter wusste, wofür man sich interessiert, noch bevor man danach gesucht hat. Heute kennen wir die Antwort: »Predictive Analytics«. Egal ob im B2C- oder im B2B-Umfeld – alle sind sich einig, in Kunden- und Produktionsdaten steckt unglaubliches Potenzial für das eigene Unternehmen.

Durch die Anwendung und Kombination von Methoden aus der Statistik, dem Data Mining und Text Mining können Daten systematisch ausgewertet und mit Hilfe von Prognosemodellen so in Beziehung gesetzt werden, dass Vorhersagen der wahrscheinlichen Zukunft sowie Trends möglich werden.

Data MiningIBM SPSS zeigt bei der Roadshow »Predictive Analytics im Mittelstand« die Vorzüge von Data und Text Mining für den Mittelstand. Auf dieser Veranstaltung wird in professioneller Weise gezeigt, wie zum Beispiel Kundenpräferenzen und -meinungen aus allen existierenden Kommunikationskanälen – Klassisch, Online, Soziale Netzwerke, Call Center – identifiziert, aufbereitet und proaktiv Kunden mit den richtigen Angeboten gebunden oder Garantiefälle aktiv vermieden werden.

Am 25. Februar spricht Anna Sapronova, Junior BI Consultant bei der LDB Gruppe, über das Thema »Text Mining – Erfolgreich managen mit Kundenmeinung«. Wie man mit computergestützten Analyseverfahren offen formulierte Kundenmeinungen strukturieren kann, um die Kundenerwartungen aufzubereiten und zu entschlüsseln und daraus konkrete Handlungsfelder abzuleiten.

Weitere Informationen, die aktuelle Agenda mit Vortragstiteln auf der Seite: tinyurl.com/njj88sd

Anna Sapronova, geboren in Moskau, studierte Linguistik an der HU Berlin und entwickelt für die LDB Gruppe computergestützte Analyseverfahren, die mithilfe linguistischer und mathematischer Ansätze amorphe Textdaten aufbereitet und strukturiert um daraus Handlungsempfehlungen zu schaffen.