Aufholen bei der digitalen Kundenjagd

Immer mehr Autokäufer nutzen das Internet für die Recherche nach einen Neu- oder Gebrauchtwagen. Doch laut einer Studie der Innovations- und Technologieberatung Arthur D. Little, sind Autohersteller und -händler immer weniger dort präsent, wo ihre Kunden einkaufen – nämlich im Netz. Kunden recherchieren vor einem Kauf immer häufiger im Internet, worauf Autohändler mit verstärktem Marketing und Kundenpflege im Internet reagieren, aber das Potenzial des Online-Autohandels nicht ausschöpfen oder sogar ignorieren. Das fand ein Test der Zeitschrift »Auto Motor und Sport« heraus. Gerade im digitalen Kundenkontakt haben viele Autohändler Nachholbedarf.

Doch die überwiegende Mehrheit der Neuwagenhändler hat die Möglichkeiten des Online-Handels erkannt und will Kundenanfragen aus dem Internet künftig besser bearbeiten. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Puls wird die Mehrzahl der Neuwagenhändler 2016 in interne Prozesse und Mitarbeiterschulungen investieren. Gerade bei der Reaktionszeit und Antwortqualität im Zusammenhang mit Kundenanfragen via E-Mail oder Kontaktformularen sieht die Branche erhöhten Handlungsbedarf.

Dass der Handel gut daran tut, sich besser auf die Online-Kunden einzustellen, zeigt auch eine repräsentative Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Mehr als ein Drittel aller Neu- und Gebrauchtwagen werden in Deutschland in den nächsten drei Jahren online gekauft. Das Informations- und Kaufverhalten werde sich weiter ins Internet verlagern und so nach dem Gebrauchtwagenmarkt auch das klassische Neuwagengeschäft tiefgreifend verändern. Vor allem junge, mit den Techniken des digitalen Zeitalters vertraute Zielgruppen informieren sich der Studie zufolge bereits ausgiebig im Internet. Die meisten schauen dann noch beim Händler vorbei und machen vielleicht eine Probefahrt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Interessenten ihr Auto bei diesem Händler kaufen. Die Studie zeige, dass die Beratung im Autohaus an Bedeutung verliert. Viele der jungen, digitalorientierten Kunden fänden es heute bereits gut, den Autokauf komplett online abzuwickeln und ihr „persönliches Auto“ abzuholen oder sich liefern zu lassen.

Das Interesse von Käufern, sich im Internet über Autos zu informieren nimmt stetig zu. 1998 nutzten erst drei Prozent das Internet als Informationsquelle vor dem Autokauf, mittlerweile sind es fast 75 Prozent der Gebrauchtwagen- und 68 Prozent der Neuwagenkäufer. Der Weg eines Autokäufers führt immer seltener in ein Autohaus. Nach Recherchen von Google ist die Zahl der Besuche im Autohaus pro Autokauf auf im Schnitt 1,6 gesunken. Inzwischen sei das Internet zur wichtigsten Informationsquelle für den Autokauf geworden. 70 Prozent der Neuwagen-Käufer nutzen das Netz dabei, um Preise zu vergleichen, 52 Prozent bereits zum Konfigurieren ihres Wagens.

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»Der Kunde konfiguriert sein Auto nicht nur am Samstagabend in Pantoffeln auf dem Sofa, er weiß auch mehr«, umschreibt ZDK-Vize Ulrich Fromme die gewachsene Onlineaffinität. Er ruft die Autohäuser auf, umzudenken. Kunden online an sich binden und dann offline zu verkaufen, darin sei man noch nicht so gut, bekennt Fromme. Autohändler verlieren wegen dieser Schwachstellen in ihren Online-Strategien Verkaufschancen und damit bares Geld.

Das Angebot kam etwas zu spät: Wir könnten gerne einen Probefahrt für den neuen Wagen vereinbaren, mailte der VW-Händler an einen Kunden. Schade nur, dass der Kunde zwei Tage zuvor aus einem anderen Autohaus mit seinem Neuwagen heimgekehrt war. An den VW-Händler hatte der Kunde seinen Wunsch Wochen zuvor gemailt und keine Antwort erhalten. Genug Zeit für unseren Beispiel-Kunden in aller Ruhe im Internet sein Auto zu konfigurieren, Vergleiche einzuholen, Probe zu fahren und zu bestellen.

Dieses Beispiel ist kein Einzelfall, wie der Test von »Auto Motor und Sport« zeigte. Kundenanfragen per E-Mail wurden meistens nicht ernst genommen. Im Test beantworteten überhaupt nur 69 % der Händler E-Mails von Kaufinteressenten.

Kunden erwarten, dass ihre Anfragen schnell beantwortet werden. Der heutige Kunde unterscheidet nicht zwischen der digitalen und der realen Welt. Verkäufer müssen die Kunden am Telefon und per E-Mail genauso individuell, schnell und professionell beraten können wie im Showroom. Damit tun sich viele Autohändler noch schwer.

Die aktuelle Umfrage zeigt, dass der Handel die Herausforderungen erkannt hat. 66,4 Prozent der Neuwagenhändler ist die große Relevanz von kurzen Reaktionszeiten bewusst, aber nicht einmal die Hälfte von ihnen (43,2 Prozent) glaubt, in diesem Bereich optimal aufgestellt zu sein. 64,9 Prozent können schnelle Antworten nicht über die gesamte Woche gewährleisten. 62,2 Prozent haben das Problem, die notwendigen Strukturen bzw. Prozesse zu etablieren.

Auch mit Blick auf die Antwortqualität sieht der Handel für sich selbst noch Optimierungsbedarf. Während 63,2 Prozent der Befragten individuelle Antworten mit direktem Bezug zur Anfrage für sehr wichtig halten, glaubt nicht einmal jeder Zweite (47,2 Prozent), dass der eigene Betrieb hier sehr gut aufgestellt ist.

Die überwiegende Mehrheit der befragten Autohändler will Kundenanfragen aus dem Internet künftig besser bearbeiten. So optimieren 58,4 Prozent der Befragten ihre internen Prozesse zur schnelleren Beantwortung der Anfragen aus dem Web. 54,8 Prozent vernetzen ihre Angebote auf Online-Börsen, der Website und Social-Media-Kanälen stärker als bisher. Mehr als die Hälfte (54,0 Prozent) lässt ihre Mitarbeiter speziell für den Umgang mit Online-Kunden schulen.

Autohäuser müssen heute eine Vielzahl von Kunden-Kanälen bespielen und auf die veränderten Anforderungen ihrer Kunden reagieren. Händler können hier punkten, wenn sie sich den veränderten Kundenwünschen anpassen. Es zahlt sich als Händler aus, hier zu den Vorreitern zu gehören. So können sich Händler deutlich von der Konkurrenz absetzen.

Fragen Sie uns, was wir für Sie tun können. Wir unterstützen Sie mit unseren bewährten Tools bei der Kundenkommunikation. Mit unserer Lösung für das Kundenbeziehungsmanagement haben Sie zu jeder Zeit Einblick in Leads, Kontakte, Handlungen, Aktivitäten und können so die Umsatzgenerierung jederzeit vorantreiben.

Was echt ist, ist glaubwürdig

Weil man Gutes gern mit anderen teilt

Was wäre, wenn Ihre Kunden für Sie werben würden? Genauer gesagt: Ihre zufriedenen Kunden berichten mit eigenen Worten, warum sich ein Besuch in Ihrem Autohaus lohnt. Und genau dort, wo Bewertungen und Kundenfeedback zu den meist gesuchten Bereichen gehört, im Internet. Natürlich zuerst auf Ihrer eigenen Homepage, wo die positiven Bewertungen Ihrer Kunden zu einem Rating zusammengefasst dargestellt werden. Wäre es nicht gut für Ihren Umsatz, wenn Ihre Kunden auf einem der wichtigsten Bewertungsportalen, Ihr Unternehmen für Ihren guten Service loben?

Im Handel spielen Produktbewertungen und -rezensionen eine extrem wichtige Rolle. Unternehmen können ihren Kunden viel versprechen – aber Studien zeigen, dass dem Urteil anderer Kunden 12 Mal mehr vertraut wird als den Herstellerangaben. Aus diesem Grund nehmen Produktbewertungen mittlerweile eine herausragende Rolle im Marketing ein.

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Erlauben Sie Ihren Kunden, Ihre Produkte im Internet zu bewerten. Internetnutzer lieben Produktbewertungen und messen ihnen große Bedeutung zu: Bei einer Umfrage gaben 72% der Befragten an, Onlinebewertungen von Fremden genau so sehr zu vertrauen wie persönlichen Empfehlungen von Freunden oder Verwandten.

Aus diesem Grund haben wir haben für Sie ein einzigartiges Produkt entwickelt: LDB StarRating★. Ihm zugrunde liegen die Informationen, die wir bei unseren Kundenbefragungen im Rahmen des LDB TelefonReport sammeln. Unsere geschulten Interviewer analysieren die Antworten, rechnen sie in eine 5-Sterne-Skala um und erstellen aus den O-Tönen der Kunden einen Text. Willigt der Kunde ein, übermitteln wir die Bewertungen mit dem O-Ton des Kunden an unseren Partner »Die Autohauskenner«.
Das Portal ermöglicht Autohauskunden, ihren Händler öffentlich zu bewerten. Doch im Gegensatz zu anderen Bewertungsplattformen, setzt das engagierte Team von »Die Autohauskenner« auf Transparenz seiner Nutzer. Kern dieses neuen Ansatzes sind Vertrauensfaktoren. Nutzer können damit die Glaubwürdigkeit einzelner Kundenbewertungen selbst einschätzen und ist so die optimale Informationsquelle für jeden Nutzer, der sich einen Autohändler vor einem möglichen Kauf oder einer Serviceleistung genauer anschauen möchte. Transparenz und Glaubwürdigkeit der abgegebenen Bewertungen sind für Autohändler der Schlüssel zum Erfolg.

Durch die Möglichkeit, Produktbewertungen abzugeben oder Rezensionen zu verfassen, fühlen sich Ihre Kunden ernstgenommen. Bauen Sie eine bessere Beziehung zu Ihren Kunden auf. Indem sie eine Bewertung hinterlassen, findet eine direkte Interaktion mit Ihrem Unternehmen statt. So bauen Ihre Kunden eine stärkere Identifikation mit Ihnen auf – was sie schneller zu Fans Ihres Unternehmens machen kann. Ermöglichen Sie Produktbewertungen und Sie profitieren nicht nur von den positiven Bewertungen Ihrer Kunden, sie erhalten eine Subsite auf dem Portal autohauskenner.de, die Sie mit Ihrer eigenen Webseite verlinken können und erhalten auf Ihrer Homepage ein Online-Siegel, das Kunden und Interessenten sofort ins Auge fällt.

 

Authentische und transparente Bewertungen fördern die Kundenbeziehung. Ihr Unternehmen macht das über ein Online-Siegel auf Ihrer Homepage sichtbar. Mit einem Klick auf das Widget kommen Interessenten direkt auf autohauskenner.de, zu Ihren Einzelbewertungen und können die Glaubwürdigkeit der abgebenen Bewertungen selbst einschätzen. Nebenbei bescheren Ihnen die Kundenbewertungen eine besseres Google-Ranking. Ein besseres Ranking sorgt für mehr Klicks, Aufmerksamkeit und verbessert Ihre Verkaufschancen in einem umkämpften Markt.

Ihre Vorteile:
Kundenvertrauen gewinnen
Umsatz steigern
Verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit im Google-Ranking
Schutz vor negativen oder unberechtigten Bewertungen
Feedback Widget für Ihre Webseite
Wertvolles Kundenfeedback

LDB StarRating★ bringt Ihre Leistungsfähigkeit auf den Punkt. Und in die Öffentlichkeit.

 

Der VW- und Audi-Händlerverband empfiehlt das Tool seinen Mitgliedern.

Mehr Erfolg durch Kundenbewertungen

Alles beruht auf der Meinung. – Mark Aurel, röm. Kaiser 121-180

»Es lockt das Schild allein die Kunden.« Jean de La Fontaine hatte natürlich nicht ganz unrecht mit dieser Aussage. Aber Kundenbewertungen und Empfehlungen sind heute das effektivere Mittel um neue Kunden zu gewinnen und sich am Markt zu behaupten. Schon immer funktionierte das Prinzip des guten Rufs, der persönlichen Empfehlung und Kritik. In Zeiten des Internet und Smartphones ist dieses Prinzip noch wichtiger geworden. Was früher das Gespräch in der Kneipe oder beim Einkaufen war, wurde durch Facebook, Twitter und Yelp ersetzt.

70 Prozent vertrauen auf Kundenbewertungen

Bewertungen und Kundenfeedback gehören zu den meist gesuchten Bereichen auf Webseiten von Unternehmen und Dienstleistern. Kunden lieben Bewertungen. In Zeiten von Yelp, Google, tripadvisor oder HolidayCheck bilden Kundenbewertungen eine sichere Anlaufstelle für Information. 70 Prozent vertrauen auf Kundenbewertungen. Nur die Meinung von Freunden hat noch mehr Gewicht (92 Prozent). Zeitungen und Werbung werden weit weniger Vertrauen geschenkt. Das neutrale Wort eines anderen Kunden schafft Vertrauen beim Interessenten. Seriöse Kundenbewertungen sind daher vertrauenswürdiger als Werbeslogans. Menschen bauen vor großen (Kauf)Entscheidungen gerne auf Empfehlungen. Wer will schon den falschen Arzt bei einer Schönheits-OP auswählen oder ein mieses Hotel buchen. Das trifft umso mehr auf den Autokauf zu – von jeher eine emotionale Entscheidung.

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Wohl kaum eine andere Branche steht dermaßen unter Beobachtung der Öffentlichkeit wie die Automobilbranche. Es gibt eine Fülle an Institutionen und Publikationen (ADAC, Auto Bild, Motor Sport …), die regelmäßig einen Blick auf die neuesten Fahrzeugmodelle werfen und die Hersteller und Händler kritisch begutachten. Diese Institutionen machen sich zunutze, dass viele Menschen Empfehlungen für ihre Kaufentscheidungen suchen. Doch auch in diese Institutionen haben viele Menschen ihr Zutrauen verloren. Viel zu häufig bleibt das Kundenvertrauen, das laut Umfragen für die Kaufentscheidung genauso wichtig ist wie der Preis, auf der Strecke.

Kundenbewertungen bestimmen bereits heute enorm unsere Entscheidungen

Kunden suchen Orientierung und neutrale Beratung und finden sie in Bewertungsportalen und im Social Web. So betreiben mehr als 90 Prozent aller Kunden eine Online-Recherche bevor sie einen Autohändler aufsuchen. Bei 97 Prozent von ihnen haben die Ergebnisse unmittelbare Auswirkungen auf das Kaufverhalten. Dabei gelten Bewertungen als die glaubwürdigste Informationsquelle. Studien zeigen, dass dem Urteil anderer Kunden zwölf Mal mehr vertraut wird als den Herstellerangaben*. 92 Prozent der potentiellen Autokäufer folgen eher den Empfehlungen ihrer Mitmenschen als aktueller Werbung und 91 Prozent fühlen sich von den Informationen auf den Hersteller- oder Händlerwebsites überhaupt nicht angesprochen.

Zufriedene Kunden sind die besten Verkäufer

Was in anderen Branchen gang und gäbe ist, gewinnt auch für den Automobilhandel an Bedeutung. Kundenbewertungen geben dem Interessenten mehr Sicherheit in der Entscheidung und senken die Hemmschwelle bei der Kontaktaufnahme.

Noch immer gibt es Unternehmer, die die Bedeutung von Kundenbewertungen nicht erkannt haben. Das Interesse an Bewertungen und das Bewusstsein dafür nimmt jedoch stark zu. Fakt ist: Viele Automobilhändler und Werkstätten werden bereits heute intensiv im Internet bewertet. Diese Bewertungen werden sowohl von Kunden als auch von Interessenten vorgenommen. Und: Es ist nicht selten, dass viele Autohäuser nicht einmal ahnen, was konkret über sie im Internet geschrieben wird. Die Automobilindustrie hat sich bisher nur unzureichend auf den digitalen Wandel eingestellt. Höchste Zeit also sich um Kundenbewertungen zu bemühen und die Bewertungen als Empfehlungsmarketing nutzen.

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Nutzergenerierte Inhalte zählen zu den wichtigsten Faktoren für Unternehmen, wenn es darum geht, die Marke zu fördern und das Image zu verbessern. Natürlich möchte kein Unternehmen negative Kritiken und Bewertungen lesen. Doch je ehrlicher und transparenter ein Unternehmen damit umgeht, desto stärker seine Authentizität.

Fazit: Unternehmen sollten ihre Kunden aktiv auf die relevanten Bewertungsportale aufmerksam machen. Sie demonstrieren dadurch nicht nur Transparenz und Wertschätzung für Kundenfeedback sondern sorgen auch dafür, dass wenige negative Bewertungen nicht ein falsches Bild von ihrem Unternehmen erzeugen. Kundenbewertungen sind umso effizienter, je mehr Kunden eine Bewertung abgeben und sind eine gute Methode um neue Kunden zu werben.

Quellen: Cynthia Ruttkowski, Ross Beard, GearUp2go, Marktforschung.de, Statista, Google Trends

Social Media beeinflusst immer mehr den Autokauf

Die Technologie-Affinität der Konsumenten wächst und wirkt sich immer mehr auf den Entscheidungsprozess beim Autokauf aus: wer einen Autokauf plant, informiert sich vorab auf YouTube, in Internet-Foren und auf Facebook. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Faktenkontor**. Für die endgültige Kaufentscheidung wird außerdem Google+ als Infokanal hinzugezogen.

Jeweils gut ein Viertel der für den „Social Media-Atlas 2014/15“ Befragten suchen vor einem Autokauf auf YouTube oder Facebook nach Informationen. Geht es um die konkrete Kaufentscheidung, kommen Foren, Blogs und sogar Google+ ins Spiel. Der Grund: Blog- und Google+-Leser haben ein hohes Vertrauen in die Informationen, die sie zum Thema Autokauf dort finden. 77 Prozent vertrauen den Inhalten auf Google+, bei Blogs sind es 80, bei Foren sogar 82 Prozent. Neun Prozent der Social Media-Nutzer haben bereits einmal eine Kaufentscheidung für ein Auto mithilfe dieser virtuellen “Schwarzen Bretter” getroffen. Bei YouTube und Facebook sind es je fünf Prozent.

Bei der reinen Suche nach Informationen über PKWs schauen die Social Media-Nutzer mit je 16 Prozent zwar deutlich seltener bei Google+ und in Blogs vorbei. Für Kaufentscheidungen spielen diese Web 2.0-Dienste aber eine genauso große Rolle wie YouTube und Facebook.

Mehr als 90 Prozent der Verbraucher informieren sich bereits im Internet oder tätigen dort ihren Kauf – weltweit gesehen. Immer mehr Verbraucher möchten ihr neues Auto sogar online erwerben. Mehr als 30 Prozent der Befragten in einer Studie von Capgemini* gaben an, dass sie ihr Auto im Internet kaufen würden. Dagegen besuchen immer weniger Konsumenten vor der Kaufabwicklung ein Autohaus.

Mit dem Siegeszug des Social Web finden Gespräche über Marken und Produkte nicht mehr nur im Privaten sondern auch ganz öffentlich in Blogs, auf Facebook oder in Foren statt. Die Markenwahrnehmung der Konsumenten wird stärker als zuvor von äußeren Touchpoints beeinflusst. Auch die Automobilbranche ist diesem Wandel ausgesetzt. Die in Deutschland besonders starke Forenkultur ist gerade bei allen Themen rund um das Auto sehr ausgeprägt und emotional. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch auf den bekanntesten Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Google+ oder Blogs das Auto eine wichtige Rolle spielt. 71 Prozent der Befragten** würden voraussichtlich ein Auto eher kaufen, wenn es in den Social Media positiv bewertet wird.

Zeitschriften, Zeitungen und Online-Nachrichten habe bisher einen noch etwas größeren Einfluss auf den Autokauf als Social Media. Aber die Zahlen zeigen: „Soziale Medien spielen hier schon heute eine erhebliche Rolle”, so Dr. Roland Heintze, Social Media-Experte des Faktenkontors, “Deswegen sollten sich Automobil-Hersteller und -Händler stark im Web 2.0 engagieren. Aber dabei müssen die richtigen Kanäle bespielt werden. Viele Firmen vernachlässigen die auf den ersten Blick unscheinbaren, aber besonders einflussreichen Foren, während sie Twitter stark überbewerten.”

Daher haben wir von der LDB Gruppe mit unseren Lösungen LDB SocialMediaAnalyse und LDB Like’n’Tell zwei professionelle und bewährte Tools für unsere Kunden entwickelt.

Die Studie »Social Media-Atlas 2014/2015« (Hamburg, Januar 2015) wurde im Auftrag der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. 3.450 nach Alter, Geschlecht und Bundesland onlinerepräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren wurden in Form eines Online-Panels zu ihrer Social Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war der 22. September bis 15. Oktober 2014. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Die komplette Studie mit allen Ergebnissen kann unter www.faktenkontor.de bestellt werden.

Jugend ohne (eigenes) Auto

Als Symbol für Freiheit und Wohlstand wurde das Auto im 20. Jahrhundert verehrt und war unantastbarer Bestandteil des Lifestyle. Das hat sich überholt. Der junge urbane Mensch steigt aus und um. Junge Menschen verlieren zunehmend das Interesse am (eigenen) Auto. Eine aktuelle Untersuchung des Y&R Brand Asset Valuators zeigt jetzt, dass nicht nur die persönliche Relevanz des Artikels »Auto« nachlässt, sondern zunehmend auch das Ansehen der Hersteller leidet. Für den Brand Asset Valuator™ von Young & Rubicam wurden in Deutschland 2.500 Personen befragt. Ganz ähnliche Entwicklungen beobachten Verkehrsforscher aber schon länger in anderen »Autofreundlichen«-Staaten. Ob Japan, Kanada, USA oder Großbritannien, in all diesen Ländern erwerben immer weniger junge Leute einen Führerschein und haben ein eigenes Auto zur Verfügung.

Seitdem Henry Ford im Jahr 1914 Massenproduktion des Modells T startete und damit den Weg für die Motorisierung der Massen wies, schien der Siegeszug des Autos unaufhaltsam. Das Auto geriet zum wichtigsten Konsumgut der Menschen. Ehemals Statussymbol und Zeichen für ein unabhängiges Leben, ist das Auto immer mehr zu einem bloßen Gebrauchsgegenstand geworden, der vor allem seinen Zweck erfüllen soll. In den letzten 15 Jahren hat der eigene PKW, vor allem bei jüngeren Stadtmenschen, rapide an Bedeutung verloren. Carsharing boomt, gleichzeitig nimmt die Autonutzung insgesamt ab und die Führerscheinquote ist rückläufig.

Quellenangabe: "obs/Young & Rubicam GmbH"
Quellenangabe: „obs/Young & Rubicam GmbH“

Die vermutlich wichtigste Ursache ist, dass junge Leute heute andere Konsumbedürfnisse haben. Apple und Samsung, Sony und HTC schlagen bei den unter 30-Jährigen die Automobilmarken bei weitem: 79 Prozent in dieser Altersgruppe steht ihre Handymarke deutlich näher als ihre Automobilmarke. Gleichzeitig nimmt die Popularität der Automobilmarken ab und immer weniger sind bereit mehr für Autos zu bezahlen.

Quellenangabe: "obs/Young & Rubicam GmbH"
Quellenangabe: „obs/Young & Rubicam GmbH“

Doch nicht nur die persönliche Bindung an das Auto nimmt ab. Interessant ist auch ein Blick auf vermeintlich objektive Bewertungskriterien wie Qualität, Einzigartigkeit oder Fortschrittlichkeit. Schließlich kann man einer Marke all diese Eigenschaften zubilligen, ohne ein persönliches Interesse am entsprechenden Produkt zu haben. Aber auch hier steht es für die Autohersteller nicht gut. Mit der Relevanz sinkt offensichtlich auch das allgemeine Ansehen.

Quellenangabe: "obs/Young & Rubicam GmbH"
Quellenangabe: „obs/Young & Rubicam GmbH“

Auch wenn sich einige Image-Kriterien stabil entwickelt haben, die Tendenz der letzten 15 Jahre ist eindeutig: Automarken sind längst keine unantastbaren Ikonen mehr. Die Jungen schauen genau und vor allem nüchtern hin. Für die PKW-Hersteller wird es schwer, in Märkten wie Deutschland eine Trendumkehr herbeizuführen. Google und Apple prägen das Leben der jungen Generation heute ungleich stärker als BMW und Mercedes. Umso spannender sind die jüngste Vorstöße von Googles und Apple in Richtung Automobilmarkt zu betrachten…

Der Brand Asset Valuator™ ist die weltweit größte Markenstudie und erfasst seit 1993 die Beziehung zwischen Menschen und Marken. Anhand von 52 feststehenden Faktoren werden alle zwei bis drei Jahre mehrere Tausend Deutsche (n= 2.500/ 2015) zwischen 18 und 70 zu ihrer Wahrnehmung von Marken befragt. Aufgrund der international einheitlichen, systematischen Vorgehensweise ist der BAV wie kaum eine andere Studie in der Lage, die Performance von Marken vergleichbar zu machen. Für den deutschen Markt liegen jetzt neue Ergebnisse für über 1.100 Consumer Brands vor.