Potenziale erkennen

Jan Löffler weiß, dass den deutschen Kfz-Betrieben derzeit noch viel Geschäftspotenzial verlorengeht. „90 Prozent aller Autohändler haben keine systematische Transparenz über die verschiedenen Kommunikationskanäle, die ihre Kunden nutzen. Somit geht Geschäft verloren, das sich leicht realisieren ließe, wenn man nur alle Kundenanfragen unter Kontrolle hätte“, berichtet der Geschäftsführer der LDB Gruppe aus der Praxis. Sein Unternehmen ist als Spezialist für Kundengewinnung und -bindung am Markt bekannt, seit 40 Jahren bieten die Berliner Lösungen und Tools für die Customer Experience, die Marktforschung und das Kundenmanagement. „Um die Endkunden ganzheitlich zu betreuen, müssen diese Kanäle gebündelt und messbar gemacht werden.“ Experten sprechen diesbezüglich gerne von einer Omnichannel-Strategie.

Keine Frage: Die Digitalisierung hat auch das Thema Kundenbeziehungen erreicht. Wer hier morgen professionell unterwegs sein möchte, muss dafür heute schon die digitalen Weichen stellen. Man denke nur an die vielen neuen Touchpoints, etwa Facebook oder Bewertungsportale. Doch der eine oder andere Händler scheint die Chancen der Einsen und Nullen noch nicht erkannt zu haben. Jan Löffler: „Beispielsweise wurde nur etwa ein Drittel aller E-Mail-Anfragen 2015 von Autohändlern überhaupt beantwortet!“

„Mit den Tools der LDB Gruppe stellen wir die Autohauskunden in den Mittelpunkt“, betont der LDB-Geschäftsführer. Dank der Plattform CXBox für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) sind Autohauschefs in puncto Leads, Kontakte, Kunden, Aktivitäten, Kommunikation und Termine auf dem Laufenden – und zwar jederzeit. „Sie können so den Dialog mit den Kunden vorantreiben und das Markenerlebnis an allen Touchpoints ins Zentrum ihres Handelns stellen.“

Mehr dazu auch in der aktuellen Ausgabe der »Autohaus«.

Autohäuser müssen ihre Datenschätze heben – Interview mit Jan Löffler

Die Kunden hinterlassen im Internet jede Menge Fußspuren, doch der Autohandel nutzt diese noch viel zu selten für seine Zwecke. Jan Löffler, Geschäftsführer von LDB Löffler erklärt, wie die Betriebe die Datenflut für sich nutzen können.

Herr Löffler, die Digitalisierung hat das Geschäftsmodell vieler Branchen auf den Kopf gestellt. Glauben Sie, dass das auch im Automobilgeschäft passieren wird, und ist der Handel darauf vorbereitet?

Jan Löffler: Die Kunden wollen immer öfter digital interagieren – unabhängig davon, für welches Produkt oder für welche Dienstleistung sie sich interessieren. Zudem sind vernetzte Autos stark im Kommen. Daher bin ich davon überzeugt, dass auch die Autobranche vor einem tiefgreifenden Wandel steht. Während sich die Hersteller bereits recht intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und es als Chance begreifen, sehen die Händler das veränderte Kundenverhalten und neue Fahrzeugtechnologien vielfach als Gefahr, und warten eher ab, was passiert. Das ist schade: In der Prozessautomatisierung und in der Tatsache, dass die Kunden im Netz deutlich mehr Fußspuren hinterlassen, als sie es früher rein physisch getan haben, schlummert viel Geschäftspotenzial.

Wo sehen Sie im Handel den größten Handlungsbedarf?

Den größten Handlungsbedarf sehe ich in der Kundenkommunikation. Wir analysieren als Dienstleister rund um das Thema Kundenmanagement schon seit vielen Jahren, wie sich die Erwartungshaltung der Kunden verändert, und das vielfach auch branchenübergreifend: Die Konsumenten erwarten eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit und Verfügbarkeit. Sie wollen alles on Demand. Dazu tragen ganz wesentlich auch große Online-Versandhändler bei: Amazon beispielsweise beliefert die Kunden, die in deutschen Großstädten leben, mit einem neuen Service innerhalb von zwei Stunden. Auch die Menschen, die eine Onlineanfrage für einen Gebrauchtwagen stellen, erwarten, dass der Verkäufer innerhalb weniger Stunden reagiert. Doch in vielen Autohäusern sieht die Realität anders aus.

Wo hakt es in den Betrieben?

Ein Grund für die zum Teil deutlich zu langsamen Reaktionszeiten ist, dass es immer mehr Kommunikationskanäle gibt, über die Kundenanfragen einfließen. Vor zehn Jahren konnte ein Kunde anrufen, ein Fax schicken oder eine E-Mail versenden, um mit einem Autohaus in Kontakt zu treten. Heute kann er dies zusätzlich über Facebook, Xing oder Whatsapp tun, um nur die wichtigsten Kanäle zu nennen. Die Krux ist, dass jeder Kanal im Autohaus einen eigenen Endpunkt hat. Zum Beispiel ist das Thema Social Media meistens in der Marketingabteilung angesiedelt. Eine Fahrzeuganfrage, die über diesen Kanal ins Autohaus kommt, landet in aller Regel nicht direkt beim zuständigen Verkäufer, sondern durchläuft verschiedene Knotenpunkte im Unternehmen. Bei Telefonaten und E-Mails ist die Situation meistens auch nicht viel besser.

Wie lässt sich dieses Dilemma lösen?

Über ein zentrales Leadmanagementsystem, das alle Kommunikationskanäle in einer Plattform bündelt. Damit lassen sich die Reibungspunkte auf Null reduzieren und die Transparenz deutlich steigern. Unser Leadmanagementsystem CXBox ermöglicht es den Betrieben, in Echtzeit festzustellen, ob gerade etwas anbrennt. Unter dem Strich trägt es dazu bei, ein positives Kundenerlebnis zu schaffen.

Big Data ist das IT-Trendthema, dennoch beschäftigen sich nach wie vor vor allem die Hersteller damit. Welchen Nutzen können die Händler daraus ziehen?

Mit Big Data ist ein Autohaus schon heute in der Lage zu prognostizieren, was der Kunde Morgen tun wird. Er kann ihn genau im richtigen Moment anzusprechen, um ihm ein maßgeschneidertes Angebot zu machen. Früher haben die Verkäufer im persönlichen Gespräch eine Bedarfsanalyse erstellt und die Hobbys der Kunden erfragt. Diese Informationen haben sie dann schriftlich auf einer Kundenkarteikarte festgehalten, auf die in aller Regel nur der Verkäufer Zugriff hatte. Heute geht es dank Big Data deutlich einfacher: Ein Kunde hinterlässt jede Menge digitale Spuren im Internet, und diese lassen sich dann in einer Art digitalen Karteikarte zusammentragen, auf die alle im Unternehmen Zugriff haben.

Auf welche relevanten Daten hat ein Autohaus, das mit Big Data ein Kundenprofil erstellen will, Zugriff?

Es geht los mit einfachen Transaktionsdaten, die man in aller Regel aus dem Dealer-Management-System ziehen kann. Dort ist beispielsweise erfasst, wann ein Kunde ein Auto gekauft hat, wann er in der Werkstatt war, wie hoch die Rechnung war, oder wie hoch die Laufleistung seines Autos ist. Vor allem wenn ein Autohaus ein Leadmanagementsystem hat, kann es zudem auf eine Fülle von Kommunikationsdaten zugreifen. Es sieht beispielsweise, wann sich ein Kunde an den Betrieb gewandt hat, welche Anfrage er hatte, oder wie zufrieden er mit dem Service war. Künftig kommen als Quelle noch die Fahrzeugdaten hinzu. Diese werden permanent übermittelt: allerdings sind sie aktuell für den Handel noch schwer nutzbar.

Wie unterstützt LDB den Autohandel beim Thema Big Data?

Wir bergen die Datenschätze, die sich im Autohaus verbergen, und verknüpfen sie sinnvoll miteinander. Wir zapfen Systeme an und harmonisieren sie. Das ist notwendig, weil die Systemlandschaft im Autohandel sehr heterogen ist und ein Kunde leider keine klare ID wie bei Apple hat. Letztlich verheiraten wir täglich und in Echtzeit Daten und füttern permanent die Marketingmaschinerie, indem wir Muster in den Daten aufzeigen. Man spricht dabei auch von predicted Marketing. Der Autohandel steht hier noch ganz am Anfang. Er hat Chancen, die sich darin verbergen, noch nicht als Potenzial für sich entdeckt. Predicted Marketing ermöglicht eine sehr zielgruppengenaue Ansprache und man kann damit den Kunden wirklich individuelle Angebote unterbreiten.

Gibt es neue digitale Projekte, die bei LDB in den Startlöchern stehen?

Wir arbeiten aktuell sehr intensiv am digitalen Marketing für Autohäuser und kooperieren dabei mit einem Vergleichsportal für Finanzdienstleistungen. Im Kern geht es darum, zu verstehen, wie eine digitale Kampagne angelegt sein muss, um eine möglichst hohe Konversionsrate zu erreichen.

Treten Sie dabei als Marketingdienstleister für die Autohäuser auf?

Wir verstehen uns generell als Lösungsprovider. Wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte Pakete an: Sie können entweder nur unsere Softwareprogramme nutzen, oder zusätzlich auch unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das gilt auch für einen weiteren spannenden Bereich: die Kundenbewertungen.

Was bieten Sie in diesem Bereich an?

Wir holen telefonisch oder per E-Mail Bewertungen von Kunden ein, machen sie internettauglich und stellen sie online. Für die Glaubwürdigkeit und die Imagebildung eines Autohauses sind Kundenmeinungen inzwischen ein ganz wesentlicher Faktor. Das Problem ist, dass es für Autohäuser gerade im Service nicht leicht ist, positive Bewertungen zu erhalten. Das liegt nicht daran, dass die Kunden nicht zufrieden wären – 95 Prozent sind es; die Krux ist vielmehr, dass der Werkstattbesuch anders als ein Restaurantbesuch oder eine Reise nicht emotional belegt ist. Daher fühlen sich nur wenige dazu berufen, ihre Meinung kundzutun. Emotional wird eine Bewertung erst, wenn etwas nicht geklappt hat. Die Folge ist, dass Bewertungsplattformen oftmals negative Meinungen anziehen. Wir fordern im Rahmen einer Kooperation mit der Plattform Autohauskenner auch die zufriedenen Kunden auf, ihre Meinung zu sagen. Gut 70 Prozent sind dazu übrigens durchaus bereit.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Das Gespräch führte Julia Mauritz für kfz-Betrieb |Ausgabe 29-30/2016 | Die Automobilbranche wird digital

Mit dem Tool Textanalyse Kundenbedürfnisse verstehen

Je mehr ein Unternehmen über seine Kunden weiß, desto enger lässt sich die Kundenbeziehung knüpfen. Welches Bild haben Ihre Kunden von Ihrem Unternehmen? Wie erleben sie es im Alltag? Welche Kritikpunkte hatte Ihr Kunde bei seinem letzten Besuch? Hat er Ihr Unternehmen bei seinen Freuden oder im Social Web empfohlen? Dieses Wissen gehört zum wertvollsten Kapital jedes Unternehmens. Unternehmen erkennen immer mehr den strategischen Wert von Daten und nutzen diesen zielorientiert für ihre Zwecke. Kundenzufriedenheit kann für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidend sein. Doch woher bekommen Sie diese Hinweise? Beispielsweise durch Befragungen zur Kundenzufriedenheit.

Herausforderung
Die LDB Gruppe wollte Befragungen zur Kundenzufriedenheit noch effizienter durchführen, um auch große Firmen für diesen Geschäftszweig zu begeistern. Die Optimierung sollte vor allem in der Hinsicht auf den großen Zeitaufwand der Analyse von Befragungsergebnissen erfolgen.

Umsetzung
Die LDB Gruppe implementierte eine hochmoderne Analyselösung, die Feedback aus Kundenbefragungen automatisch verarbeitet, die Zufriedenheit ermittelt und die Ursachen identifiziert.

Vorteile
Beschleunigt die Analyse von Befragungen zur Zufriedenheit von Tagen auf wenige Minuten
Gewährt neue Einblicke in die Kundenzufriedenheit und reduziert die Abwanderungsrate
Ermöglicht den Gewinn von neuen Kunden, erhöht Umsatz und Marktanteile

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»Wenn ein Kunde eine schlechte Erfahrung mit Ihrem Unternehmen macht und Sie das Problem nicht schnell genug lösen, können Sie den Kunden für immer verlieren«, berichtet Anna Sapronova, Business Intelligence Consultant bei der LDB Gruppe. »Wir haben ein innovatives Produkt entwickelt, mit dem wir sicherstellen, dass Ihnen so etwas nicht passiert.«

Eines der zentralen Angebote der LDB Gruppe umfasst die Analyse der Kundenzufriedenheit und die daraus resultierende Ermittlung von konkreten Verbesserungspotenzialen. Dazu nutzen wir eine breite Palette an Werkzeugen, um den höchstmöglichen Ertrag aus Daten der Kundenzufriedenheit zu gewinnen.

Anna Sapronova kennt das Bedürfnis vieler Unternehmen nach solch einem Produkt aus dem Geschäftsalltag: »Einer unserer großen Klienten aus der Automobilindustrie wollte herausfinden, was Kunden in seinen Werkstätten gefallen hat und was nicht. Schließlich kann schon eine einzige schlechte Erfahrung dazu führen, dass man einen Kunden verliert. Als wir damit begannen, diese Kunden zu befragen, konnten wir schnell umfassende Informationen über ihre Erfahrungen mit den Werkstätten sammeln.«

Das Potenzial von Befragungen der Kundenzufriedenheit ist nicht nur für die Automobilindustrie relevant. Auch Unternehmen aus anderen Branchen können von dem Wissen darüber profitieren, wie Kunden eine Marke und deren Service empfinden und warum.

Der innovative Aspekt der Dienstleistung bezieht sich in hohem Maße auf die Analyse der Befragungsergebnisse, weiß Anna Sapronova: »Bisher erzielten wir ausschließlich durch manuelle Abläufe einen Erkenntnisgewinn. Wir wussten aber, dass wir mit der manuellen Herangehensweise nicht den Arbeitsaufwand bewältigen könnten, um uns auch an größere Unternehmen zu richten. Darum suchten wir nach einer Möglichkeit, die Analyse der Befragungsergebnisse zu automatisieren.«

Eine leistungsstarke Analyseplattform mit hochmodernen Text Mining-Funktionen musste gefunden werden. Die Suche der LDB Gruppe führte geradewegs zu IBM® SPSS® Modeler Premium. Anna Sapronova: »Die Analyseplattform war deutlich besser als die anderen Produkte, die wir uns angesehen haben. IBM SPSS hatte genau das, wonach wir suchten – eine breite Palette an Möglichkeiten für ausgeklügelte Analysen, die Unterstützung verschiedener Sprachen und die Bestimmung, ob ein Kommentar positiv oder negativ konnotiert ist.«

Mit der Implementierung von IBM® SPSS® Modeler Premium konnte die LDB Gruppe eine neue Ebene der Analyse der Kundenzufriedenheit öffnen. Die Entwicklung dieses Geschäftssegments und die damit verbundenen Vorteile sind bahnbrechend und ein echter Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden. Wenn Werkstattkunden heute an einer Befragung zur Kundenzufriedenheit teilnehmen, werden die Ergebnisse automatisch an die IBM-Lösung gesendet. Die Software übernimmt die Analyse des Feedbacks und ermittelt, ob ein Kunde mit dem gebotenen Service zufrieden oder unzufrieden war.

Mithilfe von weiteren Werkzeugen der Software kann die LDB Gruppe sogar ein konkretes Verbesserungspotenzial identifizieren, das wir ohne Umwege an den Klienten weitergibt.

Die Analyse des Verbesserungspotenzials ergibt sich automatisch aus der Befragung, erklärt Anna Sapronova: »Die Befragungsergebnisse liefern viel nützliches Feedback, das wir an die Klienten weitergeben, um ihnen bei der Optimierung von Prozessen zu helfen. Wenn sich Kunden zum Beispiel beschweren, dass sie zu lange warten mussten, kann sich die Werkstatt überlegen, für Spitzenzeiten zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.«

Richtungsweisend ist auch die statistische Analyse der Befragung. Die LDB Gruppe nutzt dafür die Analysesoftware IBM SPSS Statistics, mit deren Hilfe sie Feedback noch genauer untersuchen kann.

Im Rahmen der Durchführung von Cluster-Analysen können verschiedene Aspekte der Kundenzufriedenheit miteinander in Beziehung gesetzt werden. Zum Beispiel denken Kunden, die sich über lange Wartezeiten beschweren, eher, dass die Werkstatt nicht genügend Personal hat.
Anna Sapronova gewichtet diesen Aspekt der Analyse besonders stark: »Es ist extrem wichtig, sowohl das qualitative als auch das quantitative Feedback aus Befragungen zu untersuchen. So können wir völlig neue Einblicke gewinnen. Viele Kunden waren zum Beispiel mit ihrem Werkstattbesuch zufrieden, hatten aber dennoch Verbesserungsvorschläge.«

Besonders lukrativ ist die Zeiteinsparung, die sich durch die Einführung der automatischen Analyse der Befragungen ergibt. Bislang brauchte das Team der LDB Gruppe einen ganzen Tag, um Antworten aus 500 Einzelbefragungen zu analysieren. Die Dauer der Analysen bestimmt aber, wie schnell der Klient auf seine Kunden eingehen kann. Je schneller die Verarbeitung der Informationen erfolgt, desto eher können Abwanderungen verhindert und die Kundenbindung gestärkt werden. Anna Sapronova: »Jetzt erledigt die Software diese Aufgabe in wenigen Minuten. Dank IBM SPSS gibt es eine Effizienzsteigerung von über 95%.«

Für die Zukunft plant die LDB Gruppe eine Analyse in Kombination mit zusätzlichen Unternehmensdaten, die detailreiche Muster aufzeigen sollen. Zum Beispiel werden wir herausfinden, ob die Kunden, die nicht zufrieden waren, alle die gleiche Reparatur in Auftrag gegeben hatten. Mit diesen neuen Erkenntnissen kann der Klient mögliche Ursachen gezielt untersuchen und so die Kundenzufriedenheit steigern.

»Wir können mit IBM Analytics ganz neue Dienstleistungen entwickeln und Mehrwert schaffen. Das hilft uns dabei, unser Geschäft weiter auszubauen.« Anna Sapronova Business Intelligence Consultant LDB Gruppe.

IBM

Lesen Sie hier den ganzen Praxisbericht. Erfahren Sie, wie die LDB Gruppe die Analyse von Zufriedenheitsbefragungen von Tagen auf Minuten beschleunigte, detaillierte Erkenntnisse für Kunden der LDB erreichte und somit Kundenabwanderung reduzierte, neue Geschäftsfelder erschloss und Marktanteile erhöhte.

Interviewer …

… Personen, die in ihrer Haupttätigkeit Telefonate mit Privat- oder Geschäftskunden von Unternehmen oder von anderen Organisationsstrukturen in gewerblichen Angelegenheiten führen, benötigen Fachkenntnisse über die Branche bzw. das Produkt über das sie informieren. Darüber hinaus sollten sie im psychologischen Umgang mit Menschen und einer effizienten Gesprächsführung geschult sein…
…und wir wissen auch warum.

LDB Telefonzentrale

Beispiel 1

  • IW zum Kunden: „Und? Wann ist der Zuwachs geplant?“ (gemeint war ein Kauf)
  • Kunde: „Was? Warum ich hab doch schon 3 Kinder!“

Beispiel 2

  • IW: „Sind Sie die Mama?“
  • Kundin: „Nein, die Mutter! Ach nein die Ehefrau!“

Beispiel 3

  • IW: „Ihr Mann war mit der C-Klasse im Autohaus und ich wollte nachfragen, ob er zufrieden war.“
  • Frau zu Mann: „Du warst mit der EC Karte im Autohaus und man wollte wissen, ob du zufrieden warst…“
  • Mann zu IW: „Was?? Nein, ich habe bar bezahlt!“

Beispiel 4

  • IW: „Haben Sie noch Verbesserungsvorschläge?“
  • Kunde: „Sind Sie ehemaliger DDR Bürger?“
  • IW: „Nein ich komm ursprünglich aus dem Westen…“
  • Kunde: „Das Wort „Verbesserungsvorschläge“ benutzen eigentlich nur ehemalige DDR Bürger!“

Beispiel 5

  • IW: „Bei Ihrem Wagen ist die HU/AU fällig!“
  • Kundin: „Ja ich brauche einen Termin.“
  • IW: „Wann ist es Ihnen recht?“
  • Kundin: „Am 22. möchte ich gerne zur Fußpflege kommen!“

Beispiel 6

  • IW: „Wurden die Arbeiten bei Fahrzeugabholung erläutert?“
  • Kunde: „Meine Frau hat den Wagen abgeholt, da hätte es sowieso keinen Sinn gemacht!“

Beispiel 7

  • IW: „Bin ich richtig bei Herrn xxx?“
  • Kunde: „Nein sind Sie nicht, Sie haben aber heute schon mal angerufen.“
  • IW: „Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich heute schon mal angerufen habe. Ist Ihnen ein Herr xxx bekannt?“
  • Kunde: „Nein und wir hatten auch keinen One-Night-Stand!“

Beispiel 8

  • Kundin: „Warten Sie ich hol meine Enkelin.“
  • IW: „In Ordnung, ich warte.“
  • Kundin: „Rebecca, lies mal hier die Handynummer vor.“
  • Enkelin: „OMA ! Ich heiß Ann-Kathrin!!!“

Beispiel 9

  • IW: „Ist der Serviceberater mit Ihnen zu Ihrem Fahrzeug gegangen?“
  • Kundin: „Der Serviceberater ist mein Exmann!!“

Beispiel 10

  • IW: „Darf ich Ihnen noch 6 Fragen stellen?“
  • Kunde: „Nein, Sie dürfen mir keine Sexfragen stellen!“

Beispiel 11

  • IW: „Wo bin ich denn rausgekommen?“
  • ASP: „In der Seniorenresidenz.“
  • IW: „Da wollte ich aber nicht hin.“
  • ASP: „Dafür sind sie auch noch zu jung.“

Beispiel 12

  • IW: „Spreche ich mit Herrn xxx?“
  • ASP: „Der xxx mit seinem *piep* verdammten A3, jedesmal wenn die Kiste kaputt ist, rufen Sie bei mir an. Das fahren eh nur Sch…!“
  • IW: „Dann ruf ich unter der anderen Nr. mal an.“
  • ASP: „Ich hoffe seine Schrottkarre geht bald kaputt!“