Trotz Corona-Krise: Kfz-Service ist bundesweit weiter erlaubt

Die aktuelle Corona-Krise stellt jeden Einzelnen von uns vor bisher ungekannte Herausforderungen. Aber auch in Zeiten der Corona-Pandemie spielt das Auto im Leben vieler Menschen eine zentrale Rolle: nicht nur für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt ist der mobile Untersatz oft unverzichtbar.

Jetzt stellen sich viele Menschen einige Fragen, die noch vor wenigen Wochen überflüssig schienen: Hat mein Autohaus geöffnet, damit ich einen Neuwagen bestellen oder einen Gebrauchtwagen besichtigen kann? Bekomme ich einen Werkstatt-Termin, wenn mein Auto zum Service muss oder ein unerwartetes Problem auftritt? Wird mein bereits bestellter Neuwagen ausgeliefert oder kommt es zu Verzögerungen?

Auch das Kfz-Gewerbe ächzt unter der Corona-Krise. Aufgrund der aktuellen Vorgaben und Maßnahmen der Länderregierungen und der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektionen bleibt der stationäre Verkauf von PKWs, Motorrädern sowie Teile- und Zubehörartikeln bis auf weiteres geschlossen.

Die Ausgangs-Beschränkungen und das Kontaktverbot für Gruppen von mehr als zwei Personen machen einen regulären Betrieb der Autohäuser und Werke unmöglich, was natürlich auch die Kunden zu spüren bekommen.

Da sind beispielsweise die Zulassungsstellen in den Ländern geschlossen. Für Autohauskunden heißt das: Ohne Zulassung, kein Autokauf. Aus persönlichen Erfahrungen kann ich sagen, dass ist sehr frustrierend. Das neue Auto wartet im Autohaus auf die Abholung und ich erhalte keine Zulassung für den Neuwagen. Bereits seit 2011 wird in Deutschland schon über das sogenannte iKfz – das Internetbasierte Kfz-Zulassungssystem – diskutiert. Das System ist aber noch nicht so weit ausgearbeitet, um es jetzt in der Krise anzuwenden.

Die Corona-Krise trifft die Autohändler hart. Aktuellen Umfragen zufolge ist die Nachfrage nach Fahrzeugen stark zurückgegangen. Kunden stellten Aufträge zurück oder haben andere Prioritäten in diesen Zeiten.

Was ist für Autohäuser noch erlaubt, was ist verboten?

Der stationäre und gewerbliche Autohandel ist in der Bundesrepublik Deutschland mit Stand 18.03.2020 vorerst bis zum 19.04.2020 untersagt. Damit ist es zurzeit nicht möglich, sich in einem Autohaus seiner Wahl ein Auto anzuschauen, mit Verkaufspersonal vor Ort in Kontakt zu treten oder auf diesem Weg ein Auto zu kaufen oder zu verkaufen. Weitgehend klar dürfte inzwischen sein, dass Kfz-Betriebe als Mischbetriebe weiterhin geöffnet sein dürfen, weil sie als Werkstätten einen wichtigen Teil zum Erhalt der öffentlichen Ordnung leisten und entsprechend aus der Schließungsanordnung ausgenommen sind.

Unter Beachtung des Fernabsatzgesetzes können nach der Auffassung des Kfz-Landesverband Sachsen Kfz-, Ersatzteile und Zubehör ohne Kundenpräsenz per Telefon, E-Mail, Fax oder im Internet weiterhin gehandelt werden und die Kaufsache dem Kunden geliefert werden. In vielen anderen Branchen ist der Online-Anteil aufgrund geringerer Vertriebskosten stärker ausgebaut als im Autohandel. Schlägt nun also in der Autobranche die große Stunde des Internet-Vertriebs? Thomas Peckruhn, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), sagte dazu: »Es ist jetzt umso wichtiger, digitale Angebote noch weiter auszubauen, und dabei alle Register zu ziehen.« Eine Chance für den Autohandel auch in diesen Zeiten für seine Kunden da zu sein.

Der private Autohandel ist mit Inkrafttreten der bundesweiten Kontaktbeschränkungen in Deutschland quasi verboten. Autofahren ist natürlich weiterhin erlaubt. Allerdings mit einigen touristischen Einschränkungen. Mit den aktuellen Kontaktbeschränkungen ergibt sich das von selbst und sollte von verantwortungsbewussten Autofahrern auch eingehalten werden.

Tankstellen bleiben geöffnet. Sie zählen zu den relevanten und wichtigen Versorgungsbetrieben und werden auch weiterhin mit Kraftstoff und autobezogenen Hilfsstoffen wie Öl, Scheibenreiniger oder Kühlmittel beliefert. Auch angeschlossene Tankstellen-Shops haben geöffnet.

Alle Autohäuser sind sich der Verantwortung gegenüber ihren Kunden und Mitarbeitern in der Corona-Krise bewusst und haben entsprechende Maßnahmen ergriffen, um sie zu schützen. Die Autohäuser versuchen alles, um die Bedürfnisse der Kunden auch in Zeiten der Krise bestmöglich zu erfüllen. Kunden werden darauf aufmerksam gemacht, dass die Terminvereinbarung telefonisch erfolgen muss und die Betriebe teilweise einen Hol- und Bring Dienst anbieten.

Viele Autobesitzer haben bereits einen Inspektionstermin oder einen Termin für den Räderwechsel, der in der Regel auch wahrgenommen werden kann. Die Autohäuser sorgen dann dafür, dass sich in den Wartebereichen nicht viele Menschen gleichzeitig aufhalten und die Hygienevorgaben erfüllt werden.

Die LDB Gruppe unterstützt Kfz-Betriebe und Autohäuser auch in diesen Zeiten. Wir stellen zu 100% sicher, dass Ihr Betrieb für Ihre Kunden trotz der aktuellen Situation telefonisch erreichbar bleibt. Mit unserem CallManager übernehmen wir den Überlauf, die zentralen Rufnummern oder die Verkaufshotlines für Sie. Durch unsere Anwendung CxBox erhalten Sie auch im Homeoffice alle Nachrichten und Wünsche Ihrer Kunden sofort und können direkt reagieren.

Egal, was Sie und Ihre Kunden benötigen, wir kümmern uns darum.